Hallo, ich bin der Travel Bloke

Was ist denn ein Travel Bloke?

Ich werde immer wieder gefragt: Travel Bloke ? Weißt Du denn nicht, dass man Blog nicht mit -ke am Ende schreibt? 

 

Doch schon! Aber Bloke ist ein englisches Slangwort und bedeutet übersetzt ungefähr "Kumpel" oder einfach "Mann". Ein sehr ähnliches aber bekannteres Wort ist "dude". Bloke wird in Kanada und den USA, besonders aber in Australien oft benutzt. Da ich ein großer Australien Fan bin und schon oft "Donwn Under" zu Gast sein durfte, schwingt für mich in dem Wort auch immer ein bisschen Fernweh mit.  Und als ich auf der Suche nach einem Namen für meinen Reiseblog war, fand' ich, dies ist ein schönes Wortspiel: der Reiseblog vom Travel Bloke!

Der Weg ist das Ziel! (Konfuzius)

Hat Euch auch das Fernweh gepackt? Dann geht es Euch wie mir. Reisen ist meine Leidenschaft! Der Sonnenaufgang am Uluru im australischen Outback. Die bizarren Felsen des Monument Valley beim Roadtrip durch den amerikanischen Westen. Die vom Dschungel verschlungene Stadt Angkor Wat in Kambodscha. Auge in Auge mit einer Nashorn Familie im Etoscha Nationalpark. Die Osterprozession der Inkas im peruanischen Cusco.  Das sind Bilder, die sich für immer in mein Gedächtnis und in mein Herz gebrannt haben. Reisen heißt, nicht ankommen zu müssen: Der Weg ist das Ziel!

Reisen ist fatal für Vorurteile, Intoleranz und Engstirnigkeit (Mark Twain)

Was mir auf meinen Reisen besonders wertvoll ist, sind die Begegnungen mit Menschen. Zugegeben, es ist nicht immer einfach, wirklich authentische Bekanntschaften zu machen. Oft ist die Kluft zwischen mir, dem reichen Touristen, der sich eine Reise ans andere Ende der Welt leisten kann und dem Straßenverkäufer in Kapstadt, dem Taxifahrer in Bangkok und der alten Frau auf der Parkbank in Bogotá einfach zu groß. Und die Zeit reicht nicht, gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. Umso wertvoller sind die Momente, die diese Begegnungen ermöglichen, und die für einen Augenblick das Fenster in eine fremde Kultur öffnen. In das Alltagsleben und die Weisheiten von Menschen, die plötzlich gar nicht mehr so fremd erscheinen. 

So traf ich Juanita auf den Philippinen, die den Beruf der Kräuter-Heilerin von ihrem Vater erlernt hat. Sakura-san in Kyoto erzählte mir von ihrem Beruf als Geisha, der sie selbstbewusst und unabhängig gemacht hat. Liz, die mit ihren Enkeln in Havanna lebt und heute eine kleine Pension betreibt, hat vor vielen Jahren in Moskau Maschinenbau studiert. Und von dort einmal einen Ausflug nach Ost-Berlin gemacht. Arun lebt in einem Kloster in Kambodscha, da es immer schon sein Wunsch war, Mönch zu werden. Es sprach ausgezeichnet Englisch. Mit Parvati kochten wir in Indien gemeinsam ein leckeres vegetarisches Curry, und ihr vierjähriger Sohn teilte seinen Lassi Joghurt mit mir. 

Wir machen alte Kisten auf, holen unsere Geschichten raus, ein großer, staubiger Haufen Altpapier (Campino)

50. Geburtstag - irgendwo am Straßenrand in Rajasthan
50. Geburtstag - irgendwo am Straßenrand in Rajasthan

Die Liebe zum Reisen habe ich von meinem Vater und meiner Oma Sofie geerbt. Als meine Oma starb, hinterließ sie einen Schrank voll mit Alben und Schuhkartons voll alter, vergilbter Reisefotos. Von ihren Reisen nach Italien, in die Schweiz und in den Schwarzwald. Mein Vater ist mittlerweile zu alt zum Reisen. Auch in seinem Arbeitszimmer türmen sich Kartons mit Urlaubsdias (in diesen grauen Plastikrahmen) sowie hunderte Meter mit alten Super 8 Filmen. Von seinen Reisen nach Brasilien, nach Hawaii und nach Peru. Im letzten Jahr erreichte ich dann das magische Alter von 50 Jahren. Ein guter Zeitpunkt, darüber nachzudenken, was einmal werden wird, aus all' meinen Reiseerinnerungen, den Festplatten mit Fotos und Videos und auch den Gedanken in meinem Kopf über meine vielen Reiseerlebnisse? Und die Antwort auf diese Frage war der Start meines eigenes Reiseblogs.  

Reisen ist ein guter Weg, Geld auszugeben und trotzdem reicher zu werden

Ob ich denn schon immer mein Geld mit Reisen verdienen wollte?, werde ich manchmal gefragt. Tatsächlich gab es für mich schon mit acht Jahren, nach meinem Berufswunsch gefragt, nur eine Antwort: "Hotelbettenprüfer"! Da dies jedoch kein klassischer Ausbildungsberuf ist, habe ich nach dem Abi und dem Zivildienst erst mal Touristik-BWL in Heilbronn, Bournemouth und Chambéry studiert. Und danach, seit jetzt 25 Jahren, bei drei Reiseveranstaltern als Produktmanager und Produktentwickler gearbeitet. So nennt man die Hotelbettenprüfer offiziell. Und ich reiste nach dem Motto:"Working in Tourism, you cannot become a millionaire but sometimes you can live like one"  um die Welt. Doch wenn Du beruflich weiter nach oben kletterst, hat der Job immer weniger mit Reisen und immer mehr mit Bürokratie zu tun. Und da heute die achtjährigen Jungen beruflich meist Youtuber, Influencer oder "irgendwas mit Medien" werden wollen, habe auch ich angefangen, mir in diesem Bereich ein zweites Standbein aufzubauen.

Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.          (Aurelius Augustinus)

Fast so schön wie die Reise selbst, ist deren Vorbereitung: Wohin soll die nächste Reise gehen? Wo finde ich authentische Erlebnisse und landestypische Unterkünfte? Auf der Suche nach den Antworten in Reiseführern und auf Internetseiten wuchs in mir die Idee meines eigenen Reiseblogs.  Ein Ort, auf dem ich Menschen von meinen Erfahrungen erzählen und mit meinen Reiseberichten inspirieren kann. Ein Ort, um mich mit anderen Weltenbummlern auszutauschen. Und so freue ich mich auf einen spannenden Austausch mit allen Weltentdeckern, die jenseits von Hotelpool und Bettenburg neue Pfade erkunden möchten - auf der Suche nach echten Erlebnissen und inspirierenden  Begegnungen. 


Hier geht's zu meinen Reiseberichten:


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