Im Zentrum der Macht: Meine 18 Washington Reisetipps

Der Washington Reisebericht für Eure Reiseplanung

Wir haben alle in der Schule von ihr gehört. Von der Stadt, die nach dem ersten amerikanischen Präsidenten George Washington benannt wurde. Und es vergeht fast kein Tag ohne Bilder aus Washington in den Nachrichten: Reporter stehen dekorativ vor dem Weißen Haus oder dem Capitol und berichten von den jüngsten Ereignissen der Weltpolitik. Doch bei meinem Besuch in Washington stelle ich fest, wie wenig ich eigentlich über diese Stadt weiß, und wie viel mehr sie zu bieten hat, als die aus der Tagesschau bekannten Orte.  Immer wieder stoße ich auf zwei unterschiedliche Städte, auf die politische Hauptstadt aber auch auf die lebensfrohe Metropole. Kommt mit mir auf eine Tour durch meine Washington Reisetipps, zu den bekannten und nicht so bekannten Orten im "Zentrum der Macht".

Hier findet Ihr meine Washington Reisetipps - entsprechend ihrer Nummer - im Stadtplan. Beim Klicken auf die Zahl in der Karte erhaltet Ihr erste Infos zur Sehenswürdigkeit. Beim Klicken auf den Namen in der Spalte neben der Karte kommt Ihr zum entsprechenden Abschnitt in meinem Washington Reisebericht. Aber zuerst ein paar nützliche Washington Reisetipps für Eure eigene Reiseplanung. Viel Spaß beim Planen! 



Praktische Washington Reisetipps für Eure Reiseplanung

Washington Reisetipps Reisezeit: Die beste Reisezeit für Washington sind die Monate Mai bis September, auch wenn es im Sommer heiß werden  kann, mit Temperaturen über 30 Grad Celsius. Die Winter können an der Ostküste der USA sehr kalt sein und es muss mit heftigen Schneefällen gerechnet werden. Wenn Ihr Hitze nicht gut vertragt, könnt Ihr auch auf den April oder den Oktober ausweichen, mit kühleren Temperaturen. Der April ist auch empfehlenswert, da dann die vielen Kirschbäume der Stadt in voller Pracht blühen.

Washington Reisetipps Flüge: Günstige Flüge nach Washington findet Ihr auf den Seiten von Momondo* und Fly.de*. Lufthansa* fliegt in knapp 9 Stunden nonstop nach Washington. Swiss* fliegt in Allianz mit United in gut 9 Stunden nonstop ab Zürich. In meinem Blogbeitrag "Flüge günstig buchen - 18 Tipps & Tricks" bekommt Ihr viele weitere Infos zum Thema.

Washington Reisetipps Hotels: Ich bin im Washington im Hotel Harrington*abgestiegen, es ist zwar etwas bieder, hat aber für seine Lage (quasi direkt neben dem Weißen Haus...) ein super Preis-/Leistungsverhältnis. Sehr gut gefallen hat mir das The Georgetown House*, im sehr schönen Viertel Georgetown, aber immer noch relativ zentral gelegen.  Wenn Ihr Euch etwas Besonderes gönnen möchtet, empfehle ich Euch das Rosewood Hotel*, wundervoll gelegen an einem Seitenarm des Potomac River in Georgetown, luxuriös, aber gleichzeitig gemütlich. Privatunterkünfte und Apartments könnt Ihr bei Wimdu* buchen. In meinem Blogbeitrag "Hotels günstig buchen" bekommt Ihr viele weitere Infos zum Thema. 

Washington Reisetipps Mietwagen: Für Washington benötigt Ihr kein Auto. Die Sehenswürdigkeiten der Innenstadt sind gut zu Fuß zu erlaufen und das öffentliche Verkehrsnetz ist gut. Wenn Ihr die Stadt im Rahmen einer Ostküstentour besucht, ist ein Fahrzeug jedoch hilfreich. Es gibt Mietwagen aller wichtigen Anbieter wie Hertz, Avis und Alamo zu besonders günstigen Konditionen bei Rentalcars. com*oder Holidaycars.com* zu mieten.

Washington Reisetipps Transfers: Die Fahrt vom Flughafen in die Innenstadt dauert je nach Verkehr ca. 40 bis 50 Minuten. Ein Taxi nach Downtown kostet ca. 65 Dollar. Den Transfer vom Flughafen in die Stadt könnt Ihr bequem vorab bei HolidayTaxis oder bei Rideways buchen. Innerhalb Washingtons könnt Ihr Euch gut mit dem Hop-on/Hop-off Bus* fortbewegen, Tickets gibt es wahlweise für einen oder zwei Tage. Alternativ könnt Ihr natürlich auch ein Fahrrad mieten*


1. Adams Morgan

Da ich meine Washington Reisetipps alphabetisch sortiert habe, starten wir gleich mit einem Stadtteil, den ich so gar nicht mit dem seriösen Washington assoziiert hatte. A "funky neighborhood", so beschreiben die Locals ihren Stadtteil. Alternative Straßencafés, coole Bars, bunte Graffiti... Adams Morgan steht für das entspannte und hippe Washington. Lauft die 18th Street entlang, besonders in der Gegend zwischen California und Columbus Street tobt das Leben. Auch wenn Ihr am Abend ein gutes Restaurant sucht werdet Ihr hier fündig - das Angebot reicht von Äthiopisch, über Nepalesisch bis Vegan.

2. Blagden Alley

Ein Geheimtipp der Locals mitten im Zentrum von Washington. Die Blagden Alley liegt etwas versteckt hinter der 9th Street und ist nicht ganz leicht zu finden. In der kleinen Straße mit alten, verlassenen Fabrikgebäuden hat sich eine alternative Szene entwickelt, die sich in phantasievoller Street Art (bekannt sind die Love Gates am D.C. Alley Musuem von Lisa Marie Thalhammer) und coolen Biergärten und Restaurants widerspiegelt. Ich war leider nur während des Tages dort, als es ziemlich ruhig war, aber am Abend trifft sich hier das junge Washington zur Party. 

3. Capitol

Nach zwei eher alternativen Washington Reisetipps wenden wir uns nun dem seriösen, politischen Washington zu. Das Capitol ist ein ziemlich beeindruckendes Gebäude, seine 88 Meter hohe Kuppel ist von Weitem sichtbar. Das Capitol ist Sitz der amerikanischen Legislative, dem Congress, mit den beiden Kammern, dem Repräsentantenhaus und dem Senat. Soviel Politik muss sein. Und gleich noch etwas Geschichte: George Washington persönlich legte 1793 den Grundstein für den Bau des neoklassizistischen Gebäudes, das seitdem immer wieder umgebaut und erweitert wurde. Im Gegensatz zum Weißen Haus kann das Capitol auch von Ausländern besichtigt werden. Eintrittskarten gibt es am Information Desk des Visitor Centers hinter dem Gebäude. Hier herrscht oft ein großer Andrang und Ihr solltet Wartezeiten einplanen (aber das ist vor dem Reichstagsgebäude in Berlin nicht anders). Ihr könnt aber auch eine Tour durch das Capitol* vorab buchen und Euch das Anstehen für Tickets sparen. 

4. FDR Memorial

In Washington gibt es verschiedene Gedenkstätten für wichtige Persönlichkeiten der amerikanischen Geschichte. Die erste im Alphabet meiner Washington Reisetipps ist das FDR Memorial, wobei die Buchstaben für den 32. Präsidenten "Franklin D. Roosevelt" stehen, dem einzigen amerikanischen Präsidenten, der 4 Amtsperioden - von 1933 bis 1945 - regierte. Entsprechend ist die weitläufige Gedenkstätte in 4 Sektionen unterteilt, in welchen Zitate und Szenen aus dem Leben des Präsidenten der jeweiligen Regierungszeiten gezeigt werden. Könnte man auch nur einen kleinen Teil der Weisheit und Klugheit, die hier deutlich wird auf die aktuelle Administration Washingtons übertragen, ginge es der Welt besser. Es gibt auch eine geführte Fahrradtour*, die Euch zu allen wichtigen Denkmälern Washingtons bringt. 

'5. Fish Market

Auf meiner Wanderung zwischen den politischen Gedenkstätten der Stadt bin ich fast zufällig auf den Fischmarkt am Potomac River in der Nähe der Wharf gestoßen. In meiner Liste der Washington Reisetipps ein idealer Stopp für eine kulinarische Mittagspause. Diesen ältesten amerikanischen Fischmarkt gibt es seit 1812, unglaublich. Wenn Ihr Fisch und Seafood mögt, seid Ihr hier richtig. Schon der Bummel entlang der vielen Stände mit fangfrischen Angeboten ist ein Erlebnis. Euren "catch of the day" könnt Ihr dann, gemütlich an die Holzpaletten und Fässer gelehnt, verspeisen. Frischer geht nicht. Der Markt ist täglich von 7.30h bis 21h geöffnet. 

6. Ford's Theatre

Das alte Theater aus dem Jahr 1860 ist ein wichtiger Ort der amerikanischen Geschichte. Hier wurde im April 1865 der amerikanische Präsident Abraham Lincoln während einer Theateraufführung erschossen (oder besser angeschossen, er erlag erst am nächsten Tag im gegenüberliegenden Petersen House seinen Schussverletzungen). Das Theater kann besichtigt werden (täglich 8.30h - 17h), es gibt eine interessante Ausstellung über das Leben des amerikanischen Präsidenten. An einigen Abenden gibt es auch Live Theater Aufführungen.

7. Georgetown

Georgetown ist ein historisches Stadtviertel nordwestlich von Washingtons Stadtzentrum, malerisch am Ufer des Potomac River gelegen. Der historische Ort ist sogar älter als die Hauptstadt selbst, bei der Gründung 1751 gehörte er noch zu Maryland. In Georgetown bummelt Ihr durch malerische, von alten Bäumen gesäumte Straßen und entlang des Chesapeake and Ohio Canal. Der Ort strahlt eine unaufdringliche Vornehmheit aus. Statt in Ramschläden könnt Ihr hier in Markenboutiquen von Gucchi, GAP und Banana Republic shoppen. Statt bei Mc Donald's könnt Ihr Euren Hunger  in einem vielen geschmackvollen Restaurants und Cafés stillen. Besonders gefallen hat mir die Gegend um die M-Street und die Wisconsin Street sowie am Boardwalk entlang des Flusses und des Kanals. Hier könnt Ihr wunderbar auf der Lounge Terrasse einer der Bars abhängen und die vorbeifahrenden Schiffen auf dem Potomac betrachten. Es gibt eine sehr schöne kulinarische Tour durch Georgetown*, auf welcher Ihr viel über die Geschichte des Viertels erfahrt und gleichzeitig die besten Restaurants, Cafés und Bäckereien kennenlernt. 

8. Jefferson Memorial

Ein weiterer Präsident, dem eines der imperialen Memorials der Hauptstadt gewidmet ist, ist Thomas Jefferson, einer der Gründerväter der USA und ihr dritter Präsident. Im monumentalen, an das Pantheon in Rom erinnernde offene Bauwerk könnt Ihr die überlebensgroße, fast sieben Meter große Statue des Staatsmanns bestaunen. An den Wänden der Rotunde sind Auszüge der - zu einem großen Teil von Thomas Jefferson verfassten - amerikanischen Unabhängigkeitserklärung zu lesen: We hold these truths to be self-evident: that all men are created equal...

9. Korea War Memorial

Prinzipiell kein Fan von Kriegsdenkmälern, hat mich dieses in seiner Eindringlichkeit wirklich beeindruckt. Die Skulturengruppe besteht aus 15 lebensgroßen Soldaten, die in voller Kampfmontur und in Regenausrüstung durch den - durch Wachholderbüsche symbolisierten - koreanischen Wald streifen. Beeindruckt hat mich die Lebensechtheit der Figuren und Gesichter, die Angst, Wachsamkeit und Entschlossenheit ausstrahlen. Sie scheinen sich wirklich zu bewegen. In Washington gibt es eine Reihe weiterer Kriegsdenkmäler (die es nicht in meine Top 18 geschafft haben), z.B. in Gedenken an den 2. Weltkrieg und den Vietnamkrieg. Die meisten sind in und um die National Mall zu finden. 

10. Library of Congress

Wenn Ihr um das Capitol herumlauft, stoßt Ihr auf die dahinter etwas versteckt liegende Kongressbücherei. Die Library of Congress ist nicht nur - gemessen am Bücherbestand - die größte Bibliothek der Welt, sie ist auch von Innen und von außen ein Erlebnis für die Sinne. Wenn Ihr über die wuchtige Freitreppe in das imposante Gebäudes im Renaissancestil hinein schreitet, gelangt Ihr zuerst in die prachtvolle Eingangshalle aus Marmor, Stuck und Licht. Direkt dahinter liegt der Hauptlesesaal, eine wahre Kathedrale der Bildung. Ich frage mich, wie die Menschen sich hier auf ihr Buch konzentrieren können, bei den vielen Touristen, die sich neugierig an ihnen vorbeischieben. Über die an beiden Seiten der Eingangshalle geschwungenen Treppen gelangt Ihr auf die Empore des Obergeschoßes. Von hier habt Ihr nochmal einen sehr schönen Blick hinunter in den Lesesaal. Der Eintritt in die Bibliothek ist frei, jedoch strenge Sicherheitskontrollen, geöffnet täglich außer Sonntags bis 16h, Montags, Mittwochs und Donnerstags bis 2130h. 

11. Lincoln Memorial

Die vielleicht berühmteste von Washingtons Gedenkstätten ehrt den 15. Präsidenten der USA, Abraham Lincoln, der sein Volk durch den amerikanischen Bürgerkrieg führte und als Befreier der Sklaven in die Geschichte einging. Das Gebäude erinnert mit seinen 36 dorischen Säulen an einen griechischen Tempel. Wenn Ihr diese durchschreitet, gelangt ihr in die offene Halle, in welcher der Präsident als 5,80 Meter höhe Statue von seinem Thron huldvoll auf die Besucher herabblickt. Das Lincoln Memorial war immer wieder Schauplatz von Demonstrationen der Bürgerrechtsbewegung. Martin Luther King sprach auf der Treppe vor dem Gebäude seine berühmte Rede "I have a Dream... ".

12. Martin Luther King Memorial

Die einzige der großen Gedenkstätten Washingtons, die nicht an einen ehemaligen Präsidenten erinnert, ist die zu Ehren des gerade erwähnten Bürgerrechtlers Martin Luther King. Die Statue Kings wurde als neun Meter hohes Relief aus einem Granitstein geschlagen - in Anlehnung an die Worte seiner berühmte Rede beim March of Freedom: "Out of the mountain of despair, a stone of hope.". Wobei Ihr als Besucher zuerst durch das den Eingangsspalt des "Mountain of despair" (Berg der Verzweiflung) gehen müsst, um zum Relief, dem Stone of Hope, zu gelangen. Auffällig, aber nicht überraschend, dass das Memorial von besonders vielen Afroamerikanern besucht wird. Irgendwie rührend fand' ich die drei Geschwister, die vor dem großen Vorbild für das Foto ihrer Eltern posierten.

13. Museen

Washington ist die Stadt der Museen. Viele davon befinden sich entlang der National Mall (siehe unten). Das schöne dabei: die meisten der staatlichen "Smithonian" Museen haben freien Eintritt: das Museum für "Natural History" (eines der meistbesuchten Museen der Welt), das für "American Art", das der "American Indian Culture", das der "African American History" und viele mehr. Die "National Gallery of Art" beherbergt eine beindruckende Kunstsammlung von Da Vinci über Rembrandt bis Van Gogh. Im "Museum of American History" könnt Ihr die Kleider bewundern, die die Präsidentengattinnen bei der Amtseinführung ihrer Männer trugen.... Und es gibt sogar ein "International Spy Museum*" - sehr interessant und interaktiv!. Für Abwechslung an Regentagen ist also gesorgt. Es gibt verschiedene Pakete, die den Eintritt und die Besichtigung unterschiedlicher Museen in Washington beinhaltet, bei Interesse findet Ihr hier* eine Übersicht.  

14 National Mall

Wer bei "National Mall" an ein großes Einkaufszentrum denkt, wird enttäuscht sein. Die "Mall" (in seiner ursprünglichen Bedeutung von "Promenade") ist vielmehr das Zentrum des kulturellen und politischen Washington - hier befinden sich viele der in meinen Reisetipps beschriebenen Sehenswürdigkeiten. Die riesige Parkfläche erstreckt sich über fast 5 Kilometer vom Lincoln Memorial im Westen bis zum Capitol im Osten. In der Mitte ragt das National Monument (siehe unten) in den Himmel, westlich davon die beeindruckende Wasserfläche des "Reflecting Pool". Die National Mall ist immer wieder Schauplatz von großen Demonstrationen und Veranstaltungen. Zur Amtseinführung der Präsidenten versammeln sich hier regelmäßig Hunderttausende Besucher und schaffen damit (manchmal alternative...) Fakten. Nördlich an die Mall grenzt der "Ellipse" Park, an dessen nördlichen Ende wiederum das Weiße Haus liegt. Zieht gute Schuhe an, wenn Ihr die Mall einmal umrundet, um alle Sehenswürdigkeiten zu besuchen, habt Ihr fast einen Halbmarathon absolviert. Wenn Ihr nicht so weit laufen wollt, könnt Ihr die Sehenswürdigkeit der National Mall auch auf einer Segway Tour* kennenlernen. 

15. The Wharf

Wenn Ihr am Fish Market (siehe oben) den Anacostia Riverwalk Trail weiter entlang lauft, kommt Ihr zu "The Wharf", eines von Washington jungen In-Quarters mit Restaurants von Fast Food bis Sea Food, Shopping Möglichkeiten, Bars und Cafés. Hier könnt Ihr Mittags lunchen (wenn Ihr auf dem Fischmarkt nichts passendes gefunden habt) und entspannt am Ufer des Potomac in der Sonne sitzen - zum Beispiel im "The Brighton". Und am Abend steigen in "The Wharf" die Partys, der richtige Ort für eine lange Nacht in der Hauptstadt.  

16. Tidal Basin

Der Tidal Basin ist ein 43 Hektar großer, aus dem Potomac River gespeister, künstlicher See, gleich südlich der National Mall. Einige meiner Washington Reisetipps findet Ihr hier am Ufer des Sees. Besonders fotogen ist der See im März und April, wenn die vielen, den See umgebenen, Kirschbäume in voller Pracht blühen und den Tidal Basin in eine rosa Wolke hüllen. Diese habe ich zwar leider knapp verpasst, ich habe Euch aber dennoch einige Fotos davon in meinen Washington Reisebericht gestellt. Wenn Ihr den See umrundet, findet Ihr das Jefferson Memorial, das Martin Luther King Memorial und das FDR Memorial. Vom südlichen Ufer aus habt Ihr auch den perfekten Fotoblick auf das Washington Monument. Ihr könnt den See auch mit dem Tretboot befahren, am südöstlichen Ufer gibt es einen Bootsverleih. 

17. Washington Monument

Eines ist sicher, übersehen werdet Ihr das Washington Monument nicht. Der 169 Meter hohe Obelisk überragt die weitläufige Parkanlage der National Mall. Natürlich ist es das höchste Steinmonument der Welt (der Obelisk von Luxor auf dem Place de la Concorde in Paris ist im Vergleich mit seinen 23 Metern ein Zwerg). Die Konkurrenz zu Paris ist übrigens alt: Als das Monument im Jahr 1888 - nach 40 Jahren Bauzeit - fertig gestellt wurde, war es das höchste von Menschen geschaffene Bauwerk der damaligen Zeit. Für genau ein Jahr - dann wurde es vom Pariser Eiffelturm abgelöst. Durch seine Lage in der Mitte der National Mall wirft der Obelisk seinen Schatten fotogen in den Reflecting Pool - wie ein riesiger Zeigefinger deutet er damit die Aufmerksamkeit auf das Lincoln Memorial am anderen Ende des Pools. Sehr beeindruckend, ich konnte mich jedenfalls nicht satt sehen, und vermisste nur den blauen Himmel, der dem Arrangement noch mehr Eindruck verliehen hätte. 

18. Weißes Haus

Und last but not least - der letzte meiner Washington Reisetipps mit der berühmten Adresse 1600 Pennsylvania Avenue: Das Weiße Haus. Ich war etwas enttäuscht, das Gebäude ist so weitläufig abgeriegelt, dass Ihr es nur mit einem guten Teleobjektiv aufs Foto bekommt. Ob wir diese übertriebene Sicherheitsmaßnahme dem amtierenden Präsidenten zu verdanken haben weiß ich nicht, vielleicht war es ja schon immer so. Was jedoch unter Trump eingeführt wurde, ist, dass Besucher mit Deutschem Pass das Weiße Haus nicht besichtigen können - Ausländer müssen draußen bleiben (die aktuellen Bestimmungen nennt die Deutsche Botschaft in Washington). Warten wir auf bessere Zeiten...

Mit dem 18. meiner Washington Reisetipps endet mein Washington Reisebericht. Ich wünsche Euch viel Spaß bei Eurer eigenen Reiseplanung. Gute Reise!

* Mein Washington Reisebericht enthält Affiliate Links. Weitere Informationen zu diesem Thema findet Ihr hier.


Hat Dir mein Washington Reisebericht gefallen? Dann teile ihn gerne im Netz:


Noch mehr USA Reisetipps: Hier kannst Du weiter schmökern:


Fragen, Ergänzungen, Anregungen zu meinem Washington Reisebericht? Ich freue mich über Deinen Kommentar:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0