Die Stadt am Goldenen Tor: Meine 18 San Francisco Reisetipps

Der San Francisco Reisebericht für Eure Reiseplanung

"If you're going to San Francisco, be sure to wear some flowers in your hair." Das Flair des "Flower Power" ist zwar in San Francisco in einigen Stadtteilen noch anzutreffen, ich hatte aber auch ohne Blumen im Haar eine tolle Zeit in der kalifornischen Metropole. Schon als kleiner Junge war ich fasziniert von Karl Maldens und Michael Douglas' Verfolgungsfahrten durch die extrem steilen "Straßen von San Francisco". Deshalb konnte ich es nicht abwarten, alles das selbst zu sehen, was ich aus Filmen und Büchern kannte: die rostrote Golden Gate Bridge, die sich majestätisch über die Bucht erstreckt, die nostalgischen Cable Cars, die sich die steilen Hügel der Stadt hinauf quälen; die "unentkommbare" Gefängnisinsel Alcatraz.... In meinem San Francisco Reisebericht möchte ich Euch meine persönlichen San Francisco Reisetipps vorstellen, die ich auf meiner Tour gesehen habe. Viel Spaß beim Lesen und bei Eurer eigenen San Francisco Reiseplanung!

San Francisco Reisetipps San Francisco Reisebericht

Hier befinden sich meine San Francisco Reisetipps - entsprechend ihrer Nummer - im Stadtplan. Beim Klick auf die Zahl oder das Symbol erhaltet Ihr erste Infos zur Sehenswürdigkeit. Beim Klick auf den Namen links gelangt Ihr zum entsprechenden Abschnitt in meinem San Francisco Reisebericht. Doch vorab einige praktische Tipps für Eure eigene San Francisco Reiseplanung. Viel Spaß beim Stöbern! 



Meine San Francisco Reisetipps für Eure San Francisco Reiseplanung

San Francisco Reisetipps San Francisco Reisebericht
San Francisco Reisetipps San Francisco Reisebericht
San Francisco Reisetipps San Francisco Reisebericht
San Francisco Reisetipps San Francisco Reisebericht

Die beste Reisezeit für San Francisco sind die Monate Juni bis Oktober mit angenehmen Temperaturen und fast keinem Niederschlag. Wobei es im Juli und August voll und teuer sein kann. Der Herbst und Winter sind kühl und es kann häufiger regnen. Im Frühling ist es oft neblig. 

 

Günstige Flüge nach San Francisco findet Ihr auf den Seiten von Momondo* und Fly.de*. Lufthansa* fliegt in 11:30h ab Frankfurt direkt nach San Francisco, Swiss* in 11:50h direkt ab Zürich. In meinem Blogbeitrag "Flüge günstig buchen - 18 Tipps & Tricks" bekommt Ihr viele weitere Infos zum Thema. 

 

Besonders gefallen hat mir das Pier 2620*, ein stylisches Hotel in idealer Lage am Fisherman's Wharf. Ein gutes Preis- /Leistungsverhältnis hat das Hotel Bohème* im italienisch geprägten North Beach Bezirk. Wenn Ihr Euch etwas Besonderes gönnen möchtet, empfehle ich Euch das Fairmont San Francisco*, ein Traditionshotel in zentraler Lage. Besonders günstig, aber dennoch zentral gelegen, ist das Casa Loma*. In meinem Blogbeitrag "Hotels günstig buchen" bekommt Ihr viele weitere Infos zum Thema. 
Wenn Ihr nur San Francisco besucht, benötigt Ihr keinen Mietwagen. Falls Ihr danach weiter durch Kalifornien fahrt, gibt es Mietwagen aller wichtigen Anbieter wie Hertz, Avis und Alamo zu besonders günstigen Konditionen bei Rentalcars. com*oder Holidaycars.com*. 

  

Die Fahrt vom Flughafen in die Innenstadt dauert je nach Verkehr ca. 45 Minuten, ein Taxi kostet ca. 70 Dollar. Den Transfer vom Flughafen in die Stadt könnt Ihr bequem vorab bei HolidayTaxis oder bei Rideways buchen.



1. Alamo Square / Painted Ladies

Im ersten meiner San Francisco Reisetipps geht es zu den wahrscheinlich meist fotografierten Gebäude San Franciscos.  Die farbenfroh angestrichenen viktorianischen Holzhäuser in 710-720 Steiner Street sind auf vielen Ansichtskarten zu finden. Am besten erklimmt Ihr den kleinen Park des Alamo Square, was etwas Schweiß kostet, denn es geht steil nach oben, wie so oft in San Francisco. Doch oben angekommen, könnt Ihr im Park chillen und den Ausblick auf die Stadt und die von ihren Einwohnern liebevoll "Painted Ladies" genannten Häuser genießen. 


2. Alcatraz Island

Ehrlich gesagt hat mir am besten an Alcatraz die, leider nur fünfminütige, Bootsfahrt hinüber zur Insel gefallen. Ich fand' die 1963 geschlossene Festungsanlage insgesamt etwas bedrückend. Ihr könnt dort in den alten Gebäuden herumlaufen, und die verrosteten Zellen der Insassen besichtigen- und erfahrt alles über die berühmten Häftlinge wie Al Capone (der hier 29 Jahre verbrachte). Bootstouren ab Fisherman's Wharf. Als ich dort war, waren sie allerdings für die nächsten drei Tage ausgebucht, zum Glück hatte ich hier* vorab reserviert.


3. Cable Car fahren

Neben Alcatraz und der Golden Gate Bridge sind die Cable Cars das Wahrzeichen von San Francisco. Es macht unheimlichen Spaß, in einem der alten Wagons durch die Stadt zu cruisen, am besten natürlich außen an einer Stange hängend - und den Wind um die Nase wehen lassend. Besser zum Fotografieren ist die kleine Plattform hinten am Wagen beim "Bremser", wenn Ihr ihn freundlich fragt, läßt er Euch neben sich stehen, während die nostalgische Bahn die steilen Hügel hinunter fährt. Der Spaß ist nicht billig, eine Einzelfahrt kostet 7 Dollar, mit einem Tagesticket für 22 Dollar könnt Ihr unbegrenzt einen Tag lang auf- und wieder abspringen. Interessant ist auch die Endstation (z.B. am nördlichen Ende der Hyde St.), wo die Wagen von Hand gewendet werden.


4. Cable Car Museum

Direkt an einer der Cable Car Strecken liegt auf der Steuert St. das Cable Car Museum, wo Ihr viel interessantes über die Geschichte und die Technik der berühmten Straßenbahn erfahrt, z.B. wie das Seilzugsystem funktioniert, mit welchem die Wagons durch die Stadt gezogen werden. Es gibt neben anderen alten Artefakten auch einen Wagon aus dem Jahr 1911 zu bestaunen. Der Eintritt zum Museum ist kostenfrei. 


5. China Town

Das größte Chinatown außerhalb Asiens befindet sich in San Francisco! Voll, chaotisch, hektisch, etwas schmutzig, geschäftig und auf jeden Fall authentisch chinesisch. Hier gibt es immer etwas zu sehen: alte Männer beim Tee trinken oder alte Frauen beim Meditieren. Zwischen den Hochhäusern zwängen sich bunt verzierte Pagoden und in den Straßen hängen rote Lampions und knallbunte Neonreklamen in chinesischen Schriftzeichen. Wenn Ihr chinesisches Essen mögt (und wer mag das nicht?), findet Ihr hier sehr gute Restaurants, typische Teehäuser und  traditionelle Dim Sum Lokale. Mir hat es im "House of Nanking" (919 Kearny St.) sehr gut geschmeckt.


6. Farmers Market im Ferry Building

Im alten historischen Fährgebäude, neben dem Pier 2, gibt es einen sehr schönen Markt. Ideal für eine Mittagspause. Hier gibt es unzählige Lebensmittel- und Essensstände. Es macht Spaß, durch die Hallen zu bummeln und die Köstlichkeiten aus allen Ecken der Welt zu probieren. Wenn Ihr wie ich an einem Samstag dort seid, ist besonders viel los, und auf gibt auch Marktstände draußen neben dem Ferry Building mit frischem Bioobst und -gemüse. Gönnt Euch einen Mango Lassi und genießt ihn zusammen mit den Einheimischen in der Sonne auf der Piermauer oder an einem der Klapptische. 


7. Fisherman's Wharf

Fisherman's Wharf ist das touristische Epizentrum San Franciscos. Im alten Hafen der Stadt findet Ihr neben den Piers, den Fischerbooten und den Segelschiffen typische Touristenrestaurants, Boutiquen und Souvenirshops. Hier ist immer etwas los. Spaziert entlang der Uferpromenade, wo Artisten und Straßenmusiker ihre Künste vorführen. Ein perfekter Ort für eine Zwischenmahlzeit sind die Seafood Stände (Slogan einer der Stände: "If it swims, we have it..). Probiert hier unbedingt "Clam Chouder", die Spezialität der Stadt, eine sämige Suppe aus Venusmuscheln, traditionell in einem ausgehöhlten Sauerteigbrot serviert. Wenn Ihr allerdings wie ich kein Fan von Meeresfrüchten seid: Es gibt auch sehr gute Hot Dog Stände hier...


8. Golden Gate Bridge

Neben der Freiheitsstatue in New York vielleicht das Symbol der USA. Und das mit Recht. Ich war schon ein paar Mal in San Francisco und bin immer wieder aufs Neue fasziniert von der Eleganz, mit welcher sich die

"rostorangene" Brücke über die Golden Gate Bucht nach Sausalito schwingt. Die beste Art die Brücke zu erleben ist, Ihr leiht Euch ein Fahrrad und radelt entlang der nördlichen Strände zur Brücke (hier ist es immer extrem windig, ich habe mir - mit der Ausrede meiner kürzlichen Meniskus OP - ein Elektro Bike gemietet). Von hier habt Ihr tolle Blicke auf die Golden Gate Bridge. Ihr könnt bis unter die Brücke fahren, und die Stahlkonstruktion von unten bewundern, oder Ihr fahrt über die Brücke (es geht ziemlich steil nach oben) bis hinüber nach Sausalito, esst dort etwas und nehmt dann eine Fähre zurück in die Stadt. Es gibt diese Tour auch als organisierten Radausflug*. 


9. Golden Gate Park

Der über 4 qkm große Golden Gate Park bietet sich an für einen entspannten Nachmittag abseits der Hektik der Stadt. Hier findet Ihr kunstvoll angelegte Gärten, exotische Pflanzen in Gewächshäusern, verschiedene Museen und viele andere Freizeiteinrichtungen. Besonders gefallen hat mir der Rosengarten.  Im Japanischen Teehaus beim Zen Garten könnt Ihr eine entspannende Teepause einlegen. Am Eingang des Parks könnt Ihr stundenweise Fahrräder mieten und dann die Wege des Parks entlang radeln. 


10. Hafenrundfahrt

Da mir die kurze Fahrt hinüber nach Alcatraz nicht gereicht hat, habe ich mir noch eine richtige, einstündige Hafenrundfahrt gegönnt. Hier habt Ihr nochmal die Gelegenheit, die Blicke auf die Silhouette der Stadt, auf die Bucht und natürlich auf die Golden Gate Bridge zu genießen. Entlang der Piers gibt es diverse Anbieter, u.a. auch mit Segelbooten und Katamaranen. Es gibt Lunch-,  Dinner- und Sunset Cruises. Je nach Länge und Angebot kosten die Touren zwischen 40 und 150 Dollar. Ihr könnt Eure Hafenrundfahrt hier*auch bereits bequem vorab aussuchen und reservieren. Besonders empfehlenswerte finde ich die Katamaran Tour am Abend*, während die Sonne hinter der Golden Gate Bridge versinkt und die Silhouette der Stadt in ein goldenes Licht taucht.


11. Haight Ashbury

Im Stadtteil Haight Ashbury ist die Zeit in den Sechzigern stehen geblieben. Hier weht noch der Wind von "Flower Power" und des "Summer of Love". Das letzte Habitat der Hippie Kultur, in der einst Janis

Joplin, Jefferson Airplane und "The Grateful Dead" (die Älteren werden sich erinnern) ihren Lebensmittelpunkt hatten. Heute findet Ihr hier beim Bummel durch die Straßen des Viertels urige Cafés, flippige Secondhand Shops, Schallplattengeschäfte, Esoterikläden und natürlich die Shops, wo (das mittlerweile in Kalifornien legalisierte) Marihuana gekauft werden kann. So gestärkt, kommt Ihr dann schnell in die für Haight Ashbury richtige Stimmung...


12. Lombard Street

Eine  solche Straße gibt es wohl nur einmal auf der Welt. Die Lombard Street ist so steil, dass sie sich in sieben Haarnadelkurven den steilen Hang hinabwindet und es für Fußgänger statt eines Gehwegs eine Treppe gibt - der Ausdruck "steil gehen" erhält hier seine wahre Bedeutung. Die kleine Straße ist eine Attraktion für  Touristen und deren Mietwagen kurven in einem nicht endenden Almabtrieb den Berg hinunter. Die japanischen Bustouristen nehmen dagegen die Treppe und werden am unteren Ende wieder eingesammelt. Mir tun die Anwohner leid, die das tägliche, von Verkehrspolizisten dirigierte, Chaos erleiden müssen.  Doch ich muss gestehen - auch ich habe mich mit meinem Fahrrad der Karawane angeschlossen... Noch ein Tipp: Die beste Foto Location findet Ihr zwei Straßen weiter unten, von dort ist die Steilheit der Straße am besten einzufangen.


13. Mission District

Neben Haight Ashbury ist der angrenzende Stadteil Mission District ein weiteres, für seine alternative Szene bekanntes Viertel. Berühmt ist der Mission District aber besonders für seine "Murals", die kunstvollen Graffiti, die die Häuserfassaden schmücken. Wandert einfach durch die Straßen des Viertels, zum Beispiel durch die Clarion Alley oder die Balmly St. - auf der Suche nach Euren Lieblings-Murals. Wenn Ihr auf Instagram unterwegs seid, werden Euch einige der Murals vielleicht bekannt vorkommen, denn sie sind dort beliebte Hintergründe für Selfies...


14. North Beach / Littly Italy

North Beach ist das italienische Viertel von San Francisco. Rund um den wunderschönen, mit alten Schatten spendenden Bäume gesäumte, Washington Square könnt Ihr eintauchen in das "Little Italy" Kaliforniens. Natürlich ist hier auch der beste Ort für ein wohlverdientes Dinner, wenn ihr authentische Pizza und Pasta mögt. Ich habe es mir im "Piazza Pellegrini" - dort gibt es auch einen kleinen, gemütlichen Biergartenbereich - mit einem Glas Wein und einer Lasagne gemütlich gemacht. Buon appetito!


15. Pier 39

Nur wenige Sehenswürdigkeiten kann man bereits von weiten riechen - der Pier 39 gehört dazu! Auf den Holzbohlen im Hafen vor dem Pier, direkt an der Fisherman's Wharf gelegen, haben es sich - aus welchen Gründen auch immer - hunderte Seelöwen gemütlich gemacht. Sie sind leicht zu finden, Ihr könnt sie nicht überhören und "überriechen". Wenn Ihr bis ans Ende des Piers lauft, habt ihr eine perfekte Aussicht auf das bunte Treiben der "See Lions" die entweder träge in der Sonne dösen oder miteinander balgen. Vom Pier aus habt Ihr auch einen sehr schönen Blick auf die Golden Gate Bridge und auf Alcatraz. 


16. The Castro

Der gesamte Stadtteil "The Castro" trägt die Regenbogenflagge stolz vor sich her. Es ist das offizielle "Gay and Lesbian-" oder wie es in den USA politisch korrekt heißt "LGBT-Viertel". Und die Einwohner scheuen keine Mühe, dies allen Besuchern deutlich zu machen. Neben den allgegenwärtigen Regenbogenflaggen gibt es an allen Ecken Shops mit so kreativen Namen wie "Hot Cookie Shop", "Rock Hard" oder " Sausage Factory Italian Pizza". Da überrascht es gar nicht mehr, dass hier die Zebrastreifen nicht in langweiligem schwarz-weiß sondern natürlich auch in leuchtenden Regenbogenfarben erstrahlen.  


17. Transamerica Pyramid

Es ist zwar seit kurzem nicht mehr das höchste Gebäude San Franciscos - dies ist jetzt der neu erbaute Salesforce Tower - dennoch bleibt die Transamerica Pyramid mit ihren 260 Metern und 48 Stockwerken ein stolzer Anblick, der von fast überall in der Stadt aus gesehen werden kann. Und sie wird aufgrund ihrer außergewöhnlichen Architektur wohl auch weiterhin eines der Wahrzeichen der Stadt bleiben. Bis auf den Lobbybereich ist das Gebäude für Touristen nicht zugängig, so dass Ihr leider nicht mit dem Aufzug in die oberen Stockwerke fahren könnt.  


18. Union Square

Der Union Square ist einer der zentralen Plätze in der Innenstadt von San Francisco. Hier trifft man sich zum Shopping und Ausgehen. Der Platz ist umgeben von schicken Kaufhäusern und teuren Boutiquen und Shops. Hier findet Ihr die Marken Tiffany & Co., Victoria's Secret, Saks usw. Lust of eine Shopping Tour? Dann seid Ihr hier am richtigen Ort. 

 

Hier endet meine kleine Tour der 18 San Francisco Reisetipps durch San Francisco. Ich hoffe, es waren ein paar Anregungen für Eure eigene San Francisco Reiseplanung dabei. Ich wünsche Euch viel Spaß in "Frisco" der "City by the Bay". 


* Mein San Francisco Reisebericht enthält Affiliate Links. Weitere Informationen zu diesem Thema findet Ihr hier.


Haben Dir die San Francisco Reisetipps geholfen? Dann teile sie gerne im Netz:


Noch mehr USA Reisetipps: Hier kannst Du weiter schmökern:


Fragen, Ergänzungen, Anregungen? Ich freue mich über Deinen Kommentar zu meinem San Francisco Reisebericht:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0