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14 Havanna Reisetipps für Entdecker

Die Stadt der bunten Oldtimer: Mein Havanna Reisebericht

Havanna, die Hauptstadt Kubas im Nordwesten der karibischen Insel, rief schnell Bilder vor mein geistiges Auge, als ich begann, mich auf diese Reise vorzubereiten: Bilder von Oldtimern in Pastellfarben, von farbenfrohen, aber verfallenen Kolonialbauten, von alten Männern mit Strohhüten und rassigen Frauen mit einer Zigarre im Mundwinkel. Und ich wurde nicht enttäuscht, auf alle diese Klischees triffst Du tatsächlich bei Deiner Havanna Reise. Komm' also mit auf einen kleinen Bummel durch die Gassen der bunten Stadt in der Karibik und erfahre mehr über meine 14 Havanna Reisetipps für einen abwechslungsreichen Aufenthalt in "La Habana"!

Havanna Reisebericht Oldtimer
Havanna Reisetipps Inhaltsverzeichnis

Havanna Unterkunft Tipps Casas Particulares

Namaste! Sawubona! G'Day!

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Havanna Tipps Alststadt


Havanna Tipps: Bars, Mojitos und Revolution

1. Bummeln durch die Calle Obispo

Die Calle Obispo ist eine Fußgängerzone, die parallel zwischen der Calle O'Reillies sowie der Calle Obra Pia über einen Kilometer vom Parque Central bis zum Plaza de Armas verläuft. Ich beschreibe das in meinen Havanna Tipps so genau, weil auf vielen Stadtplänen die Calle Obispo nicht eingezeichnet ist, obwohl sie doch bildlich gesprochen die Aorta der Altstadt Havannas ist. Über sie strömen, ungestört vom Straßenverkehr, viele Besucher und Einheimische hinein in die Altstadt und verteilen sich links und rechts in die abzweigenden Gassen und Plätze. Direkt an der Calle Obispo liegen viele Restaurants, Cafés und Bars, aus denen die Livemusik der BuenaVista Social Club Klassiker ertönt. Natürlich ist es hier sehr touristisch, und wer noch auf der Suche nach typischen Reiseandenken oder einem schicken Che Guevara T-Shirt ist, wird hier sicher fündig. Dennoch findet hier auch das Leben der Einheimischen statt: In den Bars mit ihren wuchtigen Holztheken und den hohen Regalen, gefüllt mit Rumflaschen der verschiedensten Sorten, vergnügen sich Locals und Touristen dicht nebeneinander.

2. Entspannen auf der Dachterrasse des Hotels Ambos Mundos

Das Ambos Mundos ist ein historisches Hotel in der Altstadt, an der Calle Obispo (Ecke Calle Mercaderes) gelegen. Ernest Hemingway hat hier während seiner Zeit in Havanna über fünf Jahre gelebt. Mit dem antiken, ruckelnden Aufzug mit gusseisernen Gittertüren kannst Du hinauf auf die Dachterrasse fahren. Von hier hast Du einen wunderbaren Blick auf die Altstadt und den Hafen. Der perfekte Ort für eine erholsame Pause in der Mittagshitze - bei einem kleinen Imbiss und einem kühlen Getränk (die Karte ist recht übersichtlich, neben dem unvermeidlichen Mojito gibt es Cola, Bier, Wasser und Kaffee zur Auswahl).

3. Im Oldtimer durch die Stadt cruisen

Eine Havanna Reise ist nicht komplett, ohne eine Fahrt in einem der bunten Oldtimer, die das Stadtbild prägen. Du wirst ohnehin ständig angesprochen und auf eine Spritztour eingeladen, wenn Du durch die Stadt läufst. Ein guter Ort, einen der alten Straßenkreuzer anzumieten ist der Parque Central am Paseo de Martí. Hier gibt es eine große Auswahl und Du kannst Dir ein Fahrzeug Deiner Lieblingsmarke oder in Deiner Lieblingsfarbe aussuchen… Entscheide Dich auf jeden Fall für eines der Cabriolets, dann macht es noch mehr Spaß, mit wehenden Haaren den Malecón entlang zu cruisen. Was kostet der Spaß? Ich habe mit einer Reihe anderer Reisenden gesprochen, der Preis scheint von der Tageszeit, der Jahreszeit und vom Verhandlungsgeschick abzuhängen. Aber ca. 25 CUC pro Stunde sollte ein guter Richtwert sein. Havanna Reisetipps: Wenn Du nicht vor Ort verhandeln willst, kannst Du Deine Oldtimer Tour auch bereits vorab hier* buchen. 

4. Den Hauch der Revolution spüren auf dem Plaza de la Revolución

Ein obligatorischer Stopp auf der Havanna Reise aller Pauschaltouristen und Nummer 1 aller Kuba Reisetipps ist der weitläufige (und nahezu schattenfreie) Plaza de la Revolución. Es reicht sicher ein kurzer Fotostopp, um der Geschichte Kubas und ihrer Nationalhelden Respekt zu zollen: die überdimensionalen Bildnisse von Che Guevara und Camilo Cienfuegos und die gigantische Statue von José Martí sind beliebte Postkartenmotive. Es braucht nicht viel Phantasie, um sich - in der Mitte des riesigen Platzes stehend -vorzustellen, welche Atmosphäre herrschte, wenn Fidel Castro hier vor einer Million jubelnder Anhänger seine flammenden Revolutionsansprachen hielt. Hasta la victoria siempre! Doch nicht nur die kommunistischen Herrscher, auch Papst Johannes Paul II nutzte den Platz, um vor genauso vielen Gläubigen eine Messe zu feiern.


Havanna Unterkunft Tipps

  1. Preis & Leistung: Schöne Privatunterkunft, zentral in der Altstadt gelegen: Casa Aguilar 207*
  2. Klein & Privat:  Kleine Privatunterkunft in der Nähe der Strandpromenade Malecón: Casa Carmen*
  3. Günstig & Sauber: preisgünstiges Hostel in der Alstadt mit Gemeinschaftslounge: Hostal Casa Canda*
  4. Komfort & Ambiente: Legendäres Hotel mit langer Tradition (siehe Tipp 13): Hotel Nacional de Cuba*
  5. Noch viel mehr Havanna Hotels, Apartments, B&B, Resorts und Hostels*
  6. In meinem Blog Artikel "Hotels günstig buchen" bekommt Du weitere Infos zum Thema. 


Mehr Havanna Reisetipps: Hemingway, Zigarren und Plazas

5. Kurzer Fotostopp in der Apotheke

Fotostopp in der Apotheke, fragst Du Dich? Auch wenn Du glücklicherweise gerade keine Kopfschmerz- oder Durchfalltabletten benötigst, mache einen kurzen Stopp bei der sehenswerten Apotheke Johnson Drogería an der Calle Obispo (Ecke Calle Aguiar). Im fünften meiner Havanna Tipps kannst Du die liebevoll gepflegten, alten Apothekerschränke in dunklem Holz und die Tigel und Töpfe in den wuchtigen Wandregalen bewundern.

6. Eine eigene Zigarre rollen

Wer nicht bereits anderswo in Kuba, zum Beispiel in der Tabakregion um Vinales, eine Zigarrenfabrik besucht hat, sollte dies in Havanna nachholen. Ganz in der Nähe der Altstadt kann die Partagas Fabrik besichtigt werden (Calle Industria, direkt hinter dem Capitol). Wer wie ich Havanna während der Sommerferien besucht, hat jedoch Pech, von ca. Mitte Juli bis Ende August haben alle Zigarrenfabriken geschlossen, es ist dann einfach zu heiß in den Hallen. Dennoch musste ich nicht auf mein Zigarrenerlebnis verzichten. Im Hotel Conde de Havana (Calle de los Marcadores, Ecke Calle Amargura) gibt es einen Zigarrenladen, wo ein netter alter Mann die Kunst des Zigarrendrehens vorführt. Und für ein paar CUC kannst Du dort auch Deine eigene Zigarre herstellen. Ganz oben auf der Liste meiner Havanna Tipps: Es ist abzuraten, Zigarren direkt auf der Straße zu kaufen. Du wirst oft angesprochen, und angeblich gibt es immer gerade irgendwo ein "Zigarrenfest", zu dessen Anlass die Preise um 50% reduziert sind. Beim Zigarrenkauf solltest Du immer die Quittung aufbewahren, damit es am Zoll bei der Ausreise keine Diskussionen gibt.


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7. Auf den Spuren von Ernest Hemingway wandeln

Der amerikanische Schriftsteller hat überall in Havanna seine Spuren hinterlassen. Wenn nur die Hälfte der Bars, die behaupten, Hemingway habe dort täglich einen Cocktail getrunken, die Wahrheit sagt, muss er alle seine großen Werke im Vollrausch geschrieben haben. Die Bar Floridita (Calle Obispo, Ecke Avenida Belgica) darf in keinem Reiseführer und auf keiner Havanna Reisetipps Liste fehlen. Denn sie ist tatsächlich verbürgt als die Lieblingsbar des berühmten Schriftstellers, wo er den Erzählungen nach jeden Tag unaufgefordert seinen geliebten Daiquiri vorgesetzt bekam. Angeblich soll der Cocktail auch genau hier erfunden worden sein. Lange Zeit galt die legendäre Bar als eine der besten, zumindest jedoch bekanntesten der Welt. Doch ehrlich gesagt, wenn Du nicht ganz große Hemingway oder Daiquiri Fans bist, reicht meiner Meinung nach der Blick durch eines der Fenster. Der Laden machte auf mich keinen besonders einladenden Eindruck, am Eingang von einem Türsteher bewacht, ist er heute fast immer hoffnungslos überfüllt mit lauten Touristengruppen, die ihre Erinnerungsfotos schießen, und verbreitet lange nicht mehr das besondere Flair der Zeiten Hemingways. Der Tourist zerstört das was er sucht, in dem er es findet. Havanna Reisetipps: Wenn Du Dich für das Leben Hemingways interessierst: Es gibt eine geführte Tour auf den Spuren von Ernest Hemingway*.  

8. Lunchen wie die Kubaner

Wenn Du auf Deiner Havanna Reise einmal nicht in einem der durchgestylen Restaurants essen willst, sondern wie die Einheimischen mit kleinem Budget speisen möchtest, empfehle ich Dir das Variedades Obispo auf der Calle Obispo. Es ist eine Mischung aus Markthalle und Schnellimbiss. An den einzelnen Verkaufsständen kannst Du Brot, Sandwiches, Kuchen, Eis und Softdrinks kaufen und dann im hinteren Teil des Ladens auf kleinen Plastikstühlen sitzend verspeisen. Oder Du machst es Dir auf einem der Hocker entlang der Theke bequem und bestellst einen warmen Mittagssnack, zum Beispiel das allgegenwertige Pollo Frito (Fritiertes Hühnchen) con Papas Fritas (mit Pommes Frites). Der Laden hat den Charme einer Bahnhofshalle, mit gekachelten Wänden und hellem Neonlicht, bietet aber eine wunderbare Gelegenheit, etwas mehr in das echte Leben der Einheimischen einzutauchen.


Havanna Tipps: 5 Links für Deine Reisebuchung

  1. Guten Flug! Der erste Schritt: Transparente und faire Preisvergleiche für Flüge* für Deine Havanna Reise
  2. Gute Fahrt! Preisvergleiche der Mietwagen Anbieter* für Deine Havanna Reise (siehe auch meinen Artikel Mietwagen in Kuba)
  3. Gute Reise! Du möchtest eine organisierte Reise buchen? Großer Preis- und Angebotsvergleich für Rundreisen, Kleingruppenreisen und Mietwagentouren* auf Kuba
  4. Alles Gute! Die lokalen deutschsprachigen Reiseexperten auf Kuba, William und Felizia, organisieren Deine maßgeschneiderte Rundreise* und geben Dir wertvolle Insidertipps für Deine Havanna Reise
  5. Gute Unterhaltung! Spannende Erlebnisse, Aktivitäten und Ausflüge* für Deine Havanna Reise.


9. Die schönsten Plazas der Altstadt entdecken

Mittelpunkt des öffentlichen Lebens der Altstadt und Anziehungspunkt für Touristen sind die zahlreichen prachtvollen Plätze. Hier trifft sich die Jugend der Stadt zum Abhängen, Senioren dösen unter schattenspendenden Bäumen und Scharen von Touristengruppen laufen schwitzend ihrem Reiseleiter hinterher. Perfekte Orte, den Trubel der Stadt zu beobachten und das Leben an sich vorbeiziehen zulassen. Die schönsten Plätze der Altstadt sind: Der Plaza de la Cathedral mit der imposanten barocken Kathedrale, eingerahmt von zwei wuchtigen Glockentürmen. Im Arkadengang, links von der Kathedrale aus gesehen, findest Du nicht nur etwas Schatten, sondern auch - lässig an eine der Säulen gelehnt - die Statue des in Kuba verehrten spanischen Balletttänzers Antonio Gades. Der Plaza de Armas ist der älteste Platz und so etwas wie der Geburtsort der Stadt. Durch seine vielen alten Bäume ist er fast schon ein kleiner Park und eignet sich gut zum Relaxen im Schatten. Auch Bücherfreunde kommen hier auf ihre Kosten, in der Mitte des Platzes findet an den meisten Tagen ein kleiner Bücherflohmarkt statt. Am Plaza de San Francisco steht die gleichnamige, nach dem Hl. Franz von Assisi benannte Basilika. Dort wo der Platz sich in Richtung Hafen öffnet, befinden sich zwei weitere eindrucksvolle Gebäude aus der Zeit, als Havanna ein wichtiger Handelsknotenpunkt der Karibik war: das ehemalige Zollhaus sowie die alte Börse. Der Plaza Vieja ist umsäumt von aufwendig restaurierten historischen Gebäuden mit schönen Arkadengängen. In deren Schatten haben sich zahlreiche kleine Cafés und Bars angesiedelt, wo Du bei einem Kaffee oder einem Drink die kleine Plaza-Tour Deiner Havanna Reise ausklingen lassen kannst.

Noch mehr Havanna Reisetipps: Mojito, Malecón und Martí

10. Flanieren auf dem Paseo del Prado / Paseo de Martí

Typisch für Havanna, und zu Beginn etwas verwirrend ist, dass viele Straßen und Plätze zwei Namen haben. Der Name der Flaniermeile in offiziellen Karten und auf Schildern ist "Paseo de Martí", benannt nach dem Nationalhelden der Revolution; im täglichen Sprachgebrauch und auf inoffiziellen Karten trägt die Straße noch den "vorrevolutionären" Namen "Paseo del Prado". Nicht nur die Einwohner von Chemnitz kennen das Phänomen. Doch ob Martí oder Prado: die Straße trennt die Altstadt von Havana Central. Sie ist gesäumt von alten Prachtbauten mit wuchtigen Steinbalkonen und Erkern, zum Teil bereits aufwendig restauriert und in bunten Farben leuchtend, zum Teil grau und trostlos in halb verfallenem Zustand. In der Mitte wird die Straße geteilt durch eine von alten Bäumen gesäumte Fußgängerzone, perfekt zum Bummeln, sehen und gesehen werden. Hier gibt es immer was zu erleben, Maler stellen ihre Werke aus und Musiker ihre Werke vor.

11. Ein kleiner Imbiss zwischendurch

Wenn am Nachmittag Dein Magen zu knurren beginnt, Du aber in der Hitze des Tages keine Lust auf ein üppiges Essen verspürst, mach' es wie die Kubaner und beherzige einen der kulinarischen Havanna Reisetipps: An vielen Ecken gibt es mobile Verkaufsstände, wo in siedendem Fett frische Churros zubereitet werden. Die fettigen Krapfen sind der perfekte Snack gegen den kleinen Hunger und werden je nach Geschmack mit Zucker, Sirup oder heißer Schokolade veredelt. Im Urlaub darf man ja mal sündigen. Ein leckeres Vergnügen für nur einen halben CUC. Wenn Du danach noch hungrig bist, am Verkaufsstand nebenan gibt es Coco Glacé, das köstliche und sehr erfrischende Kokoseis.

12. Einen Blick in die Geschäfte der Einheimischen werfen

Wenn Du die Altstadt in westlicher Richtung verlässt, entfernst Du Dich von den auf Touristen eingestellten Läden und tauchst ein, in das echte Havanna der Kubaner. Hier, zum Beispiel auf der Calle Màximo Gomez, befinden sich die Geschäfte, in denen sich die Einheimischen mit dem versorgen, was sie im Alltag benötigen. Hier erlebst Du noch den real existierenden Sozialismus, und Erinnerungen an frühere Zeiten im Osten unseres Landes werden wach. Vor vielen Geschäften gibt es lange Schlangen mit Wartenden, wenn es etwas Besonderes zu kaufen gibt. In den Läden sind die Regale prall gefüllt, oft jedoch mit nur ganz wenigen Artikeln: das gleiche Haarshampoo über mehrere Regale verteilt, oder ein Laden, in dem es genau eine Sorte Stangenbrot zu kaufen gibt. Am Nachmittag leeren sich die Regale und wenn alles ausverkauft ist, wird ungeachtet der angeschlagenen Öffnungszeiten geschlossen. Besonders wenn Du die proaktiven Verkaufsanbahnungsgespräche in asiatischen Touristenorten kennst, wirst Du das unaufdringliche Desinteresse des Verkaufspersonals während Deiner Havanna Reise als erfrischende Abwechslung empfinden...


Havanna Tipps: 5 Links für Deine Reiseplanung

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  3. Gute Nacht Lektüre! Die besten Havanna Reiseführer und Reiseschmöker* meine Empfehlung: Gebrauchsanweisung für Kuba*
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13. Einen Mojito im Hotel Nacionál de Cuba genießen

Das Hotel Nacionál ist eines der Wahrzeichen der Stadt und darf in keinen Havanna Reisetipps fehlen. 1930 direkt an der Uferstraße Malecón auf einer Anhöhe erbaut, ist es aus allen Richtungen von Weitem sichtbar. Auch wenn Du Dir keine Übernachtung in dem Luxushotel leisten kannst oder möchtest, brauchst Du keine Hemmungen zu haben. Das Hotel ist an Besucher gewöhnt. Wenn Du die noble Lobby mit viel Marmor, Glanz und Kronleuchtern durchquerst, gelangst Du in den wunderschönen Garten des Hotels. Von dort hast Du einen beeindruckenden Ausblick auf das Meer, die Uferpromenade und über die Dächer der Stadt. Es ist sehr entspannend, einfach durch den prachtvollen Garten zu flanieren. Hier kannst Du die koloniale Atmosphäre aufsaugen und Dich in einem der bequemen Lounge Sessel auf der Terrasse oder in einem der Liegestühle im Garten niederlassen. Lasse Dir von einem der weiß livrierten Kellner einen Drink servieren (am besten natürlich einen eiskalten Mojito) und genieße die Oase der Ruhe, abseits der Hektik und des Lärms der Stadt. Die "große, alte Dame", wie das Hotel oft liebevoll genannt wird, spiegelt wie vielleicht kein anderes Gebäude die spannende Geschichte der Stadt wider: Schauplatz der Kämpfe der kubanischen Armee gegen die Anhänger Batistas (es gibt noch Einschusslöcher dieser Kämpfe in den Mauern des Hotels), beliebter Treffpunkt der Mafia in den 30er Jahren (und ein zentraler Handlungsort in "Der Pate II), beherbergt das Nacionál bis heute immer wieder Politiker und andere Persönlichkeiten, während ihrer Havanna Reise.

14. Den Sonnenuntergang am Malecón erleben

Der Malecón ist die historische Steinmauer, die Havanna vom offenen Meer trennt und heute auch der Name der mehrere Kilometer langen Uferpromenade. Jeden Abend, kurz vor Sonnenuntergang, ist dies ein beliebter Treffpunkt von Einheimischen und Touristen. Mach' es den Einheimischen nach und setze Dich mit Deinen mitgebrachten Getränken und Snacks auf die Stadtmauer und lass' die Beine baumeln, während die Sonne zu ihrem allabendlichen grandiosen Schauspiel ansetzt. Wenn Du aber eher Flashpacker als Backpacker bist, mache es Dir in einem der Cafés oder Restaurants entlang des Malecón bequem und genieße das Farbenspiel der untergehenden Sonne bei einem kühlen Cocktail. Sicher noch ein Zeichen des Sozialismus ist, dass es in dieser absoluten Toplage entlang der Uferpromenade relativ wenig nette Cafés und Bars gibt. Mein letzter der Havanna Reisetipps: Ich kann Dir das Restaurant Castropol empfehlen (Malecón 107, Ecke Calle Crespo), hier gibt es einige draußen stehende Tische mit gemütlichen Sitzecken. Zu den Mojitos gibt es leckere kleine Snacks und Desserts. Der perfekte Ausklang eines ereignisreichen Tages in Havanna.


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