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Death Valley National Park Tipps

Sehenswürdigkeiten, Wetter, Hotels... meine Death Valley Tipps für Deine Reise

Ich weiß nicht, ob die Marketing Leute des Death Valley Nationalpark den Namen verfluchen, den die Goldsucher im 19. Jahrhundert der Gegend verliehen haben - oder ob sie seine morbide Faszination sogar verkaufsfördernd nutzen? Das "Tal des Todes" ist wahrscheinlich nicht jedermanns Geschmack. "Nichts als Sand, Steine und Hitze" kommentieren die einen. Die anderen sind jedoch fasziniert von der bizarren Gerölllandschaft und den intensiven Farben und Lichteffekten der Gegend. Und nicht wenige Verschwörungstheoretiker sind überzeugt, dass die - niemals stattgefundene - Mondlandung genau hier, im Death Valley gefilmt wurde. Wer weiß? Sicher ist zumindest, dass viele Szenen der Star Wars Filme in der Mondkulisse des Death Valley gedreht wurden. Auf jeden Fall ist es ein Ort der Superlativen: Im Death Valley National Park findest Du den tiefsten, den heißesten und den trockensten Ort des amerikanischen Kontinents. Und es ist die Heimat der geheimnisvollen "wandernden Steine"... Ich war bei meinen Besuchen jedenfalls ziemlich fasziniert vom Death Valley, das so ganz anders ist, als die anderen Nationalparks meiner  -> Top 10 Liste. In meinem heutigen Blog Reisebericht möchte ich Dir deshalb meine persönlichen Death Valley Tipps für die Planung Deiner Reise  mit auf den Weg geben. Alle Death Valley National Park Tipps findest Du am Ende dieses Artikels auch in der praktischen  -> Death Valley Karte.

 

Hier geht es direkt zu den Death Valley Tipps, die Dich am meisten interessieren: 

 

1. Death Valley National Park Anreise, Lage, Route

2. Death Valley Reisetipps Eintritt, Preise, Öffnungszeiten

3. Death Valley Sehenswürdigkeiten, Aussichtspunkte, Attraktionen

4. Death Valley Hotel Empfehlungen, Lodges, günstige Unterkünfte

5. Death Valley National Park Fakten Geschichte, Gründung, Größe, Höhe

6. Death Valley Wetter, beste Reisezeit, Klima

7. Death Valley Tipps Aktivitäten, Unternehmen, Wanderungen

8. Death Valley National Park Reiseführer Tipps

9. Death Valley Reise buchen Flüge, Mietwagen, Touren

10. Death Valley Empfehlungen Sicherheit und Gesundheit

11. Death Valley National Park Karte für alle Sehenswürdigkeiten und Unterkünfte

 

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Death Valley National Park Tipps
Death Valley Hotel Tipps

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1. Death Valley National Park: Anreise, Lage, Route

 

Der Death Valley National Park liegt zum größten Teil in Kalifornien, ein Zipfel reicht aber auch nach Nevada hinein. Eigentlich befindet sich das "Tal des Todes" gar nicht so weit von den Metropolen Los Angeles und San Francisco entfernt. Da sich aber dazwischen die Gebirgskette der Sierra Nevada auftürmt, die Du umfahren musst, sind die tatsächlichen Entfernungen mit dem Auto doch etwas länger. Dennoch ist das Death Valley im Vergleich mit anderen Parks ziemlich gut erreichbar. Im Prinzip gibt es nur eine Hauptroute, den Highway 190, der das Death Valley von West nach Ost durchkreuzt, mit einer Abzweigung auf den Highway 374 nach Nordosten.

 

Von Los Angeles brauchst Du mit dem Mietwagen für die 350 km nach Panamint Springs, dem westlichen Eingang zum Valley, knapp vier Stunden. Von San Francisco aus sind es ja nach Route sechs bis acht Stunden Fahrzeit. Entweder umfährst Du die Berge der Sierra Nevada weiträuming oder Du wählst eine der Passstraßen durch das Hochgebirge, zum Beispiel durch den Yosemite Park, die in den Wintermonaten jedoch oft gesperrt sind. Am schnellsten erreichst Du das Death Valley aus Richtung Osten. Von Las Vegas aus sind es nur knapp zwei Stunden für die 150 km nach Death Valley Junction, dem südöstlichen Eingang zum Park. 

 

Tankmöglichkeiten gibt es im Death Valley National Park nur in Furnace Creek (am Highway, mitten im Park) sowie in Panamint Springs am westlichen Eingang. Das Benzin ist an beiden Stellen extrem teuer. Es ist also eine gute Idee, vor der Tour ins Tal des Todes den Tank zu füllen, denn Du möchtest sicher nicht mit leerem Tank bei 50 Grad Hitze am Straßenrand stehenbleiben.

 

Death Valley Hotel Tipps Anreise Lage Route
Death Valley National Park Tipps: Anreise Lage Route

2. Death Valley National Park: Eintritt, Preise, Öffnungszeiten

 

Der Death Valley National Park ist das ganze Jahr über rund um die Uhr geöffnet. Das Furnace Creek Besucher Zentrum ist von 8h bis 17h zugänglich. Der Eintritt in den Nationalpark - auch wenn Du nur auf dem Highway einmal quer durch fährst - kosten 30 Dollar für ein Fahrzeug mit allen Passagieren. Du kannst theoretisch dann bis zu sieben Tage lang im Park bleiben. Den Eintritt zahlst Du entweder am Furnace Creek Visitor Center, mitten im Park am Highway gelegen, oder - jedoch nur mit Kreditkarte - an einem der Geldautomaten an Ranger Stations, Kiosken oder Campingplätzen.

 

Am unkompliziertesten ist es, wenn Du bereits den "America the Beautiful" Pass hast, der Dir den Eintritt zu allen Nationalparks in den USA für ein gesamtes Jahr ermöglicht. Der Pass kostet 80 Dollar für einen PKW mit bis zu 4 Reisenden. Das heißt, wenn Du mindestens drei Parks während Deiner Reise besuchst, lohnt sich der Kauf finanziell bereits. Den America the Beautiful Ausweis kannst Du an allen Besucherzentren der Parks (nicht jedoch an den oben erwähnten Automaten) erwerben. Oder Du bestellst ihn bereits im Voraus, zum Beispiel ->hier. Der Pass wird Dir dann mit der Post zugesendet, allerdings leider nur an eine amerikanische Adresse, also zum Beispiel an Dein erstes gebuchtes Hotel. Es gibt auch die Möglichkeit, den Jahrespass gebraucht im Internet, zum Beispiel auf ebay oder facebook zu kaufen. Dies ist jedoch nicht ganz legal, denn der Pass ist personengebunden, nicht übertragbar und muss auf der Rückseite unterschrieben werden. Ich kenne zwar keine Fälle, dass jemand mit einem Second Hand Pass Probleme bekommen hat, die finanziellen Verluste für die Parks durch einen Weiterverkauf hindern diese dann jedoch, notwendige Instandhaltungsmaßnahmen in den Nationalparks durchzuführen. 

 

Death Valley Hotel Empfehlung
Death Valley National Park Tipps: Eintritt, Preise, Öffnungszeiten

3. Death Valley Tipps: Sehenswürdigkeiten,  Regionen, Aussichtspunkte

 

Das Death Valley ist riesig - abgesehen von Alaska, ist es der größte Nationalpark der USA. Aufgrund der großen Hitze wirst Du die meisten Sehenswürdigkeiten des Parks im Schutz Deines klimatisierten Mietwagens erforschen wollen. Viele Orte liegen direkt an einer der Hauptrouten durch das Tal, oder sind vom Parkplatz aus nach einer kurzen Wanderung zu erreichen. 

  • Zu einer richtigen Wüste gehören natürlich Sanddünen. Die beliebtesten - und am einfachsten zugänglichen - Dünen des Death Valley sind die Mesquite Flat Sand Dunes, östlich von Stovepipe Wells. Wenn Du, wie ich, Hobbyfotograf bist, komme am besten am späten Nachmittag, wenn die langen Schatten der tiefstehenden Sonne die über hundert Meter hohen Dünen noch imposanter erscheinen, als sie schon sind. Dann ist es hier - und auf dem nicht so großen Parkplatz - aber leider auch ziemlich voll, und viele Touristen erklimmen die Sandberge oder rutschen auf ihren Sandboards die Dünen hinunter. 
  • Für viele die Hauptattraktion des Death Valley ist des Besuch des tiefsten Punkts des amerikanischen Kontinents - des Badwater Basin, 86 Meter unter dem Meeresspiegel gelegen. Der (außer nach einem der seltenen Regenfälle) ausgetrocknete Salzsee ist mit seinen bis an den Horizont reichenden Mustern aus weißen Salzkrusten ein bizarrer und faszinierender Ort. Auch hier kannst Du am späten Nachmittag die besten Fotos aufnehmen. Der Salzsee liegt in der Nähe des Highway 178 nach Shohone, auf dem Du von Furnace Creek aus nach 20 Minuten den Parkplatz erreichst (der meist voll ist). Von dort ist es eine kurze Wanderung hinunter zum tiefsten Punkt Amerikas. 
  • Wenn Du die Straße nach dem Parkplatz dann noch weiter fährst, führt Dich der Weg vom tiefsten Punkt des Kontinents hinauf in die Berge auf 1.700 Meter Höhe. Hier oben hast Du am Dante's View einen wirklich atemberaubenden Ausblick hinunter in die Senke des Badwater Basin und hinauf auf die bis zu 3000 Meter hohe Bergkette am Horizont. Das beste Licht zum Fotografieren soll hier am frühen Morgen bei Sonnenaufgang sein, ich habe es allerdings leider so früh nicht geschafft. 
  • Ein weiterer Aussichtspunkt, den Du auf jeden Fall besuchen solltest, ist der Zabriskie Point, leicht zugänglich, nur ein paar Kilometer südöstlich von Furnace Creek am Highway 190 gelegen. Vom Zabriskie Aussichtspunkt blickst Du auf eine surreale Landschaft von Felsen und Steinen, die golden, orange und braun in der Sonne leuchten. Auch hier lohnt es sich, ein Frühaufsteher zu sein, das Farbenspiel der Felsen ist im Lichtschein der aufgehenden Sonne besonders spektakulär. 
  • Etwas abgelegener, im nördlichen Teil des Death Valley Nationalpark, liegt der Ubehebe Crater, ein 800 Meter weiter und 180 Meter tiefer Krater - das Resultat einer vulkanischen Eruption von einigen hundert Jahren. Vom Parkplatz ist es nur eine kurze Wanderung zum Kraterrand, von wo aus Du hinunter in die Tiefe gucken kannst. Es gibt aber auch Wanderwege hinein in den Krater, die in der Hitze des Tages jedoch sehr anstrengend sein können. 

 

4. Death Valley Hotel Empfehlungen, Lodges, günstige Unterkünfte

 

Viele besuchen den Death Valley National Park im Rahmen eines Tagesausflugs ab Las Vegas oder machen auf der Fahrt von Los Angeles nach Las Vegas einen Umweg durch das Death Valley. Wenn Du die Mystik dieses Ortes aber wirklich erfahren möchtest, und das besondere Licht am frühen Morgen und bei Sonnenuntergang erleben willst, solltest Du jedoch mindestens eine Übernachtung direkt im Death Valley oder in der Nähe einplanen. Es gibt zwei Unterkünfte im Herzen des Tales, in Furnace Creek, am heißesten Punkt der Erde:

  • Die beste Unterkunft in Furnace Creek ist das  ->The Inn at Death Valley, eine traumhafte Oase in der Wüste. Das Hotel ist im Stil einer Hacienda entworfen und Du übernachtest in schmucken Casitas in einem unglaublich grünen Garten. Und wenn Du immer schon mal am heißesten Ort der Erde in die Sauna gehen wolltest, hast Du hier tatsächlich die Gelegenheit! Es gibt aber auch einen großen, erfrischenden Pool. Details und Preise findest Du -> HIER.
  • Nicht ganz so teuer, aber immer noch nicht billig (zu zahlst halt für die Lage), ist die -> Ranch at Death Valley. Wie der Name schon sagt, ist das Hotel im Stil einer Ranch gehalten und sehr amerikanisch. Es gibt eine urige Western Bar und ein Restaurant mit riesigen Burgern. Details und Preise findest Du -> HIER.
  • Wenn Du preislich günstiger übernachten möchtest, empfehle ich Dir gleich östlich des Valleys das ->Shoshone Inn. Das einfache Motel hat eine super Lage im kleinen Ort Shoshone. Von hier bist Du über den Highway 178 direkt auf der Badwater Road und damit schnell bei den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Death Valley National Park. Die Attraktion des Motels ist übrigens der aus einer heißen Quelle gespeiste Pool. Details und Preise findest Du -> HIER.
  • Wenn Du westlich des Death Valley National Park übernachten möchtest, gibt es direkt vor der Einfahrt ins Valley in Panamint das  ->Panamint Springs Motel. Hier erwartet Dich zwar kein Luxus, aber eine urige Pionieratmosphäre, und Du übernachtest in einfachen Holzhütten - dafür aber unter einem grandiosen Sternenhimmel. Details und Preise findest Du -> HIER.

Die folgende Karte gibt Dir auch einen ersten Überblick über das Preisniveau der Unterkünfte im und um den Death Valley National Park. Details und Preise zu den genannten Hotels bekommst Du beim Klick auf den blau unterlegten Link oder das Foto. 

Death Valley Hotel Tipps und Unterkünfte The Inn at Death Valley
Death Valley Hotel Tipps: The Inn at Death Valley
Death Valley Hotel Tipps und Unterkünfte
Death Valley Hotel Tipps: The Ranch at Death Valley
Death Valley Hotel Tipps und Unterkünfte Panamint Springs Motel
Death Valley Hotel Tipps: Panamint Springs Motel

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5. Death Valley National Park Fakten: Geschichte, Gründung, Größe

 

Der Death Valley National Park hat einige Superlativen aufzuweisen. Er ist mit fast 8000 qkm der größte Nationalpark der USA (außerhalb von Alaska), hat mit 86 Metern unter dem Meeresspiegel den niedrigsten Ort Nordamerikas und mit 56,7 Grad Celsius die höchste, jemals gemessene Temperatur.

 

Trotz seines extremen Klimas wird die Region seit mindestens 1000 Jahren vom Timbisha Volk bewohnt, das dem Valley auch den Namen Tumpisa gab, den Begriff für die roten Felsen der Wüste. Seinen heute bekannten Namen bekam das "Tal des Todes" 1849 von amerikanischen Goldsuchern verliehen, die versuchten, das Valley als eine Abkürzung zu den Goldfeldern im Norden von Kalifornien zu nutzen - einige von ihnen bezahlten die Durchquerung mit dem Tod. Später zog das Death Valley selbst Abenteurer und Händler auf der Suche nach Gold, Silber und anderen Bodenschätzen an. 

 

Im Jahr 1933 wurde die Region von Präsident Herbert Hoover als National Monument unter den Schutz der Bundesregierung gestellt, bevor sie, nochmal 60 Jahre später, im Jahr 1994 schließlich zum Nationalpark erklärt wurde. 

 


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6. Death Valley Tipps: Beste Reisezeit, Klima, Wetter

 

Ich kann es nicht oft genug wiederholen: Es kann ganz schön heiß werden im Death Valley! Wie gesagt, wurde die höchste, jemals gemessene Temperatur hier registriert (1913 bei Furnace Creek) und auch ich erinnere mich noch gut daran, als ich auf einem Thermometer hier zum ersten Mal gesehen habe, wie die rote Quecksilbersäule auf über 100 Grad stieg (allerdings natürlich in Fahrenheit...).

  • Die Sommer im Death Valley sind lang und heiß. In den Monaten von Mai bis in den Oktober steigen die Temperaturen auf weit über 40 und bis an die 50 Grad. Du solltest in diesen Monaten, abgesehen von Durchquerungen im klimatisierten Fahrzeug, das Tal nicht besuchen. 
  • Im Winter sind die Tagestemperaturen angenehm, die Nächte hingegen können sehr kalt werden, in den höheren Regionen des Nationalparks kann es auch schneien. 
  • Die aus meiner Sicht beste Reisezeit für das Death Valley ist der Frühling - März und April - mit erträglichen Temperaturen (allerdings auch bereits weit über 30 Grad). Zu dieser Zeit sind die farbenfroh blühenden Wildblumen in der Wüste auch die große Attraktion des Nationalparks. Auch im Herbst, so ab November, sind die Temperaturen im Park wieder so, dass Du gefahrlos den klimatisierten Mietwagen verlassen kannst. 
Death Valley Hotel Tipps
Death Valley National Park Tipps: Beste Reisezeit, Klima, Wetter

Welche Reiseversicherung für Deine Death Valley National Park Reise macht Sinn?

 

Es gibt ja viele verschiedene Reiseversicherungen - und nicht alle machen aus meiner Sicht Sinn (Ausführliche Infos dazu in meinem Blog Artikel ->Reiseversicherungen: Welche machen Sinn?). Ich habe auf meinen Reisen immer eine Reisekrankenversicherung und meistens eine Reiserücktrittsversicherung "im Gepäck".

 

Falls Du noch eine gute Reiseversicherung suchst, empfehle ich Dir die ->Travel Secure Versicherung, die mehrfach den Ekomi Kundenaward zur besten Reiseversicherung gewonnen hat. Finanztest / Stiftung Warentest wählte sie 2019 unter 42 Angeboten zur ->besten Auslandskrankenversicherung. Und auch ihre ->Reiserücktrittsversicherung wurde wiederholt von Finanztest zum besten unter 138 Tarifen gewählt.


7. Death Valley Tipps: Aktivitäten, Unternehmungen, Wanderungen

 

Viele der Sehenswürdigkeiten im Death Valley National Park kannst Du gut mit dem Mietwagen erreichen, denn sie liegen direkt oder ganz in der Nähe der Straße. Wenn Du das Death Valley nicht in der größten Sommerhitze besuchst - was ich definitiv empfehle - solltest Du aber auch die eine oder andere Wanderung in Dein Besichtigungsprogramm einbauen, um das Tal hautnah zu erleben. 

  • Eine sehr schöne, kurze und einfache Wanderung ist der Salt Creek Walk, bei dem Du auf Holzplanken entlang des kleinen, extrem salzhaltigen (viermal soviel wie im Meer)  Flusses läufst. Der Rundweg am Fluss - der allerdings nur von November bis Mai Wasser führt - ist 800 Meter lang und flach. Die Hauptattraktion hier ist der Pupfish, ein extrem seltener, nur hier vorkommender Fisch, der unglaublicher Weise in dieser lebensfeindlichen Umgebung seine ökologische Nische gefunden hat. 
  • Eine etwas längere und schwerere Wanderung ist der Golden Canyon Loop, der durch ein Labyrinth goldener und weißer Canyons, Dünen und Salzlaken führt. Du kannst hier zwischen Rundwegen verschiedener Länge von fünf bis 13 Kilometern wählen, wofür Du dann eineinhalb bis fünf Stunden einplanen solltest. Wenn die Schwerkraft nicht so stark wäre, hättest Du hier wirklich das Gefühl, auf dem Mond zu wandern.
  • Wenn Du ein passionierter Wanderer bist, kannst Du Dich auch an die Wanderung zu den Panamint Dünen wagen, ein knapp 13 Kilometer langer Weg, für den Du vier bis fünf Stunden einplanen solltest. Die Wanderung führt zu den abgelegenen Panamint Dünen. Das schöne dabei ist, dass diese Dünen aufgrund ihrer schweren Zugänglichkeit viel weniger besucht werden, als die Dünen von Mesquite Flat, so dass Du hier völlig ungestört von den Touristengruppen und den vielen Fußspuren im Sand die Natur genießen kannst. 
  • Wenn Du in der Hitze des Sommers im Death Valley National Park bist, und keine längeren Wanderungen unternehmen möchtest, empfehle ich Dir den Artist's Drive, eine lohnenswerte Bypass-Umgehungsstraße, die von der Badwater Road abzweigt und später wieder dort mündet. Die enge, kurvige Straße führt durch die unwirtliche Felsenlandschaft der Black Mountains. Durch die Oxidation der verschiedenen Metalle in den Steinen, erstrahlt die Umgebung hier surreal in rot, gelb, grün, türkis und rosa.
  • Eine ganz besondere Attraktion im Death Valley ist die Racetrack Playa, die mit ihrem Geheimnis immer wieder in den Medien auftaucht. In einem ausgetrockneten See findest Du die bis 300 kg schweren Wandernden Steine, die scheinbar wie von Geisterhand über die Lehmkruste gleiten und eine bis zu 500 Meter lange Schleifspur hinter sich herziehen. Lange Zeit rätselten die Wissenschaftler, wie diese schweren Steine sich fortbewegen, bis sie 2013 auf die Lösung stießen: Wenn sich im Winter eine dünne Eisschicht auf dem Lehmboden bildet, gleiten die Felsen tatsächlich im scharfen Winterwind wie ein Curling Stein über das Eis. Die Racetrack Playa kannst Du auf eigene Faust nur mit einem Geländewagen erreichen, oder Du schließt Dich einer geführten Tour an. Vorschläge für Touren ab Las Vegas findest Du zum Beispiel auf der Seite von  ->Get-your-guide.

8. Death Valley National Park: Reiseführer Tipps

 

Es gibt von Scenic Guides einen empfehlenswerten deutschsprachigen Reiseführer: -> Death Valley Nationalpark: Wärmster Ort der Welt. Einen Überblick über weitere Reiseliteratur zum Death Valley National Park und den Westen der USA findest Du hier: 

 

9. Death Valley Reise buchen: Flüge, Mietwagen, Rundreisen

Alles beginnt mit dem richtigen Flug. Wenn Du einen guten und günstigen Flug nach Las Vegas oder L.A. suchst, findest Du bei der  -> Flugsuchmaschine Skyscanner transparente Preisvergleiche für die besten Flugdeals sowie Flugverbindungen und Zeiten aller wichtigen Airlines.

 




Das Death Valley lässt sich prima in eine Mietwagenreise durch den Südwesten der USA einbinden. Wenn Du einen guten Mietwagendeal suchst, empfehle ich Dir die  ->Seite von rentalcars.com. Hier findest Du die besten Preisvergleiche aller großen Mietwagenanbieter und eine übersichtliche Darstellung aller Mietbedingungen. Mit der folgenden Maske erhältst Du einen ersten, schnellen Überblick über Konditionen und Preise: 

 


 

Wenn Du Deine Death Valley Reise nicht selber zusammenstellen möchtest, hast Du viele Möglichkeiten, Deine Reise ganz oder teilweise mit der Hilfe eines professionellen Reiseveranstalters zu organisieren. Hier einige Tipps:  

10. Death Valley National Park: Sicherheit & Gesundheit

 

Es muss sicher nicht betont werden, dass das Death Valley eine extrem lebensfeindliche Umwelt darstellt. Was wir oft vergessen, solange wir uns in der Sicherheit des klimatisierten Autos aufhalten. Die folgenden Hinweise solltest Du daher beachten: 

  • Meide die Hitze. Unternehme keine Wanderungen in den Sommermonaten und lege diese während der anderen Jahreszeiten in den Morgen und den späten Nachmittag.
  • Trinke viel. In der Hitze verlierst Du viel Wasser über die Haut. Mindestens vier Liter Wasser, oder noch besser, elektrolythaltige Getränke solltest Du pro Tag  trinken.
  • Viele Straßen im Death Valley sind alt und in schlechtem Zustand. Sie sind eng und kurvig und Du solltest immer mit angepasster Geschwindigkeit fahren. Die meisten Todesfälle im Valley geschehen durch Autounfälle ohne Einwirkung eines anderen Fahrzeugs.
  • Fahre nur mit einem Fahrzeug in einwandfreiem Zustand durch das Death Valley. Du möchtest nicht in einer wenig befahrenen Gegend mit einem Motorschaden liegen bleiben. Habe für einen solchen Notfall immer Extrarationen mit Wasser im Kofferraum.
  • Im Death Valley gibt es giftige Schlange, Spinnen und Skorpione, besonders in steinigen Gegenden und in Felsspalten. Fasse mit Händen und Füssen nicht an Orte, die Du nicht einsehen kannst. 
  • Mobiltelefone funktionieren nicht überall im Death Valley. Bleibe auf den Hauptstraßen und fahre nicht durch menschenleere, abgelegene Gebiete.

 

Death Valley Hotel Tipps und Unterkünfte
Death Valley National Park: Sicherheit und Gesundheit

11. Death Valley Karte: Sehenswürdigkeiten & Unterkünfte

Zum Rein- und Rauszoomen einfach in die Death Valley Karte klicken.



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* Hinweis: Meine Death Valley National Park Reisetipps enthalten (mit einem -> oder als "Anzeige" gekennzeichnete) Affiliate Links. Über diese gelangst Du zu von mir empfohlenen Reiseleistungen. Buchst Du dort etwas, erhalte ich dafür eine kleine Provision. Für Dich entsteht dadurch kein Nachteil, der Preis ist der gleiche wie bei einer direkten Buchung dort. Ich danke Dir für die damit gezeigte Wertschätzung meiner Arbeit an dieser Webseite. Weitere Infos zu diesem Thema erhältst Du ->hier.


Dein Kommentar zu meinen Death Valley Tipps:

 

Du hast Fragen oder Anmerkungen zu meinen Death Valley National Park Tipps? Du warst auch schon mal dort? Was sind Deine Erfahrungen und Empfehlungen? Ich freue mich auf Deine Ergänzungen, Fragen und andere Anmerkungen.

 

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