Teneriffa - Phoenix aus der Asche

Meine 11 persönlichen Teneriffa Reisetipps

Ich hatte ja so meine Vorurteile gegenüber Teneriffa, als die Idee aufkam, hier einen einwöchigen Kurzurlaub zu verbringen. Bilder von mit Handtüchern reservierten Poolliegen, von rothäutigen Engländern und dickbäuchigen Deutschen in weißen Socken und Sandalen machten sich vor meinem geistigen Auge breit. Doch ich wurde schnell bekehrt. Teneriffa hat so viel mehr zu bieten. Abseits der Touristenburgen finden wir malerische Bergdörfer, schattige Kiefernwälder, kleine Fischerorte und verwunschene Vulkanlandschaften. Für unsere Erkundungsfahrten auf der größten der Kanarischen Inseln mieten wir einen Mietwagen, der uns überall hinbringt. Auf der Ringautobahn TF-1 umrundet Ihr (fast) die gesamte Insel in gut zwei Stunden. Viele Orte im Inselinneren und im Norden der Insel sind jedoch nur über enge, kurvige Serpentinenstraßen zu erreichen, hier benötigt Ihr natürlich entsprechend mehr Zeit. In meinem Teneriffa Reisebericht möchte ich Euch mitnehmen zu meinen persönlichen Lieblingsorten und Sehenswürdigkeiten und hoffe, Euch damit einige Reisetipps und Reiseideen für Teneriffa mit auf den Weg zu geben.

1. Adeje - Kleinstadt im Südwesten

Adeje ist eine hübsche Stadt mit knapp 50.000 Einwohnern im Südwesten von Teneriffa, ganz in der Nähe der Ringautobahn TF-1. Trotz der Tatsache, dass die Stadt im unmittelbaren Einzugsgebiet des Touristenortes Playa de las Americas liegt, hat Adeje es geschafft, seinen ursprünglichen Charme zu erhalten. Die Altstadt befindet sich um die Calle Grande, hier gibt es auch einige nette Cafés und Restaurants, wo Ihr Euch unter schattenspenden Kastanienbäumen nach dem Bummel durch die Gassen stärken könnt. Neben dem Gebäude mit dem abendfüllenden Namen "Antiguo Convento Franciscano de Nuestra Señora de Guadalupe y San Pablo" (in dem im 17Jh. erbauten ehemaligen Kloster befindet sich heute die Gemeindeverwaltung) hat uns die Kirche" Iglesia de Santa Ursula" besonders beeindruckt. Ihre weißgetünchten Mauern und der offene Glockenturm bilden einen sehr fotogenen Kontrast zum strahlend blauen Himmel. Es lohnt auch ein Blick auf die prächtigen Deckenfresken im Inneren der im 16Jh. erbauten Kirche. Adeje ist der Ausgangspunkt für eine Wanderung durch die "Barranco del Infierno". Am besten parkt Ihr den Mietwagen in der Nähe der Kirche, hier gibt es mehr Parkplätze als direkt am Eingang zur Schlucht. Diesen erreicht Ihr über einen kurzen aber sehr steilen Fußweg in wenigen Minuten.

2. Wanderung durch die "Höllenschlucht"

Die "Barranco del Infierno" - auf Deutsch "Höllenschlucht" liegt am nördlichen Ende von Adeje. Zum Schutz der Natur werden täglich nur maximal 300 Wanderer in die Schlucht gelassen. Es ist daher clever, vorher hier zu reservieren. Bevor Ihr loswandert, gibt es eine kurze Einweisung - und einen Helm. Der Helm dient mehr der Dramaturgie, hat aber den Vorteil, dass alle Wanderer damit gleich idiotisch aussehen. Offiziell soll er gegen Steinschlag schützen. An einigen Stellen des Weges ist es nicht erlaubt, stehen zu bleiben, um das sehr geringe Risiko zu mindern, von einem Stein getroffen zu werden. Der Weg hinein in die Schlucht und wieder zurück ist 6,5 km lang. Bis auf einige leichte Steigungen ist er sehr eben und kann mit Pausen in 2,5 Stunden bewältigt werden. Die Wanderung ist sehr abwechslungsreich, vorbei an imposanten Kakteen und anderen Sukkulenten. Je tiefer Ihr in die Schlucht hineinlauft, desto enger und steiler steigen die rot-braunen Felswände der Schlucht neben dem Weg auf. Der Pfad endet am Wasserfall, der mit seinen 80 Metern für uns Mitteleuropäer nicht wirklich imposant erscheint. Für die trockene Insel Teneriffa ist er aber eine der wenigen Süßwasserquellen. Auf dem Rückweg eröffnen sich hinter jeder Kurve eindrucksvolle Blicke über den Ort Adeje und das offene Meer. Zurück am Ausgangspunkt gibt es von der Terrasse des Restaurants "Otelo" nochmal schöne Ausblicke auf die Schlucht und Ihr könnt Euch - nach der Hitze der Wanderung - für nur 1,50 EUR mit einem kühlen Bier belohnen.

3. Töpferei im kleinem Dorf Arguayo

Auf dem Weg an die Nordküste lohnt ein kurzer Stopp in Arguayo (5 km südlich von Santiago del Teide, am Ende der Ringautobahn TF-1). Das kleine Bergdorf ist bekannt für seine traditionelle Töpferware nach Art der Guanchen. Am nördlichen Ende der Hauptstraße befindet sich in einem alten kanarischen Bauernhaus die Töpferei" Centro Alfarero". Hier könnt Ihr zuschauen, wie nach Berber Art, ganz ohne Töpferscheibe schlichte Lehmgefäße geformt und anschließend im alten Steinofen gebrannt werden. Wir haben als Souvenir ein kleines Sieb gekauft, das- sofern ich das mit meinem eingerosteten Spanisch richtig verstanden habe -zum Abtropfen der Kartoffeln genutzt wird.

4. Garachico - entspannter Küstenort im Norden

Garachico ist ein kleiner entspannter Küstenort an der Nordküste, 25 km westlich von Puerto de la Cruz. Schon bei der Anfahrt auf der TF-421 Landstraße könnt Ihr von oben einen Blick auf die atemberaubend schön am Meer gelegene kleine Stadt werfen - bevor es genauso atemberaubend über steile, enge Serpentinen hinunter ans Meer geht. Am besten parkt Ihr den Mietwagen am westlichen Ende des Hafens, hier gibt es einen großen, kostenfreien Parkplatz. Und in der unscheinbaren Imbissbude die besten Hamburger des Ortes. Auf der Mole des Hafens stehen zwei riesige Steinmonumente, perfekte Bilderrahmen für ein Foto auf das blaue Meer. Auf dem Weg in die Altstadt (der Ortskern wurde von der kanarischen Regierung zum "historisches Baudenkmal" erklärt) kommt Ihr vorbei am in die Lavasteine eingelassenen Meerwasserschwimmbecken. Hier haben wir uns nach der Hitze im Auto erstmal erfrischt. Danach kann der Spaziergang durch die malerischen Gassen der Altstadt beginnen, vorbei an den farbenfroh bemalten Häusern und alten, ehrwürdigen Kirchen. Eine kleine grüne Oase im Zentrum des Ortes bildet der "Parque de la Puerta de Tierra", ein kleiner Park mit schattenspendenden Palmen und prächtigen Strelitzien. Auch Shopper kommen in Garachico auf ihre Kosten, es gibt diverse Läden mit den üblichen Souvenirangeboten, im "Tabacos Arturo", gleich unten am Hafen könnt Ihr kubanische Zigarren erstehen. Das Zentrum der Altstadt bildet der "Plaza de la Libertad". Auf dem Platz der Freiheit, umgeben von historischen Gebäuden, legen wir eine Pause im Biergarten unter dem großen Baum ein und genießen ein "cerveza", oder ich als Autofahrer ein "tropical" (Radler: Bier mit Zitronenlimo).

5. Icod de los Vinos - Heimat von "El Drago"

Icod de los Vinos liegt nur 20 Autominuten östlich von Garachico. Die kleine Stadt liegt nicht direkt am Meer, punktet aber ebenso wie Garachico mit malerischen Gassen, gemütlichen Cafés und bunten Häusern. Der unumstrittene Star des Ortes und Anziehungspunkt für Touristengruppen aber ist "El Drago". Der riesige Drachenbaum ist uralt, jedoch schwanken die Angaben der Botaniker zwischen 400 und 3.000 Jahren. Von einer Aussichtsplattform kann man den Baum - der überraschenderweise zu den Spargelgewächsen gehört, wie ich gelesen habe - aus allen Winkeln fotografieren - nachdem man sich durch die Touristenmassen gekämpft hat. Folgt Ihr der Straße den Berg hinauf, seid Ihr aber bald wieder allein. Was sich lohnt, denn nach einigen Hundert Metern über Kopfsteinpflaster und vorbei an zu kostenlosen Weinproben einladenden Cafés, gibt es einen weiteren schönen Park mit interessanten Bäumen und Pflanzen. In einem der Souvenirläden habe ich mir ein Tütchen mit Drachenbaumsamen gekauft, obwohl ich nicht für meinen "grünen Daumen" bekannt bin. Fragt mich in 400 bis 3.000 Jahren nochmal, was daraus geworden ist.

6. Steilküste der Giganten

An der Westküste der Insel befinden sich "Los Gigantes", ganz in der Nähe des Touristenortes Puerto de Santiago. Die Klippen tragen ihren Namen völlig zu Recht, nach den "Cabo Girao" auf Madeira bilden sie die zweihöchste Steilküste Europas. Die Felsen aus schwarzem Vulkangestein ragen bis zu 450 Meter aus dem Meer empor. Vom Aussichtspunkt "Mirador Archipenque" an einer Serpentinenkurve der TF-454, die hinunter nach Puerto de Santiago führt, habt ihr den perfekten Blick auf die Felsen. Natürlich gibt es hier auch ein kleines Café mit angeschlossenem Souvenirladen. Bei klarem Wetter habt Ihr von hier aus auch einen schönen Blick auf den westlichsten Zipfel von Teneriffa, dem "Punto de Teno". Am Fuße der Giganten gibt es einen schönen Strand aus schwarzem Vulkansand mit dem Namen "Playa de los Guios", der ebenfalls für einen kurzen Badestopp lohnt. 

7. Playa San Juan -  kleines Fischerdorf zwischen Touristenburgen

Eingezwängt zwischen den nicht wirklich ansehnlichen Touristenorten Playa de las Americas und Alcalà liegt das Fischerdorf Playa San Juan. Der kleine Ort hat es geschafft, als eines der wenigen Dörfer im Südwesten von Teneriffa seinen ursprünglichen Charakter zu erhalten. Es lohnt schon deshalb ein kurzer Besuch, bevor auch hier irgendwann der Massentourismus Einzug halten wird. Parken könnt Ihr gleich unten an der Kaimauer, hier gibt es genügend Parkplätze. Der Strand hier ist vulkanschwarz und steinig, trotzdem macht es Spaß, ein kurzes Bad in den über die Steine schwappenden Wellen zu nehmen. Direkt an der Kaimauer entlang führt eine schöne Uferpromenade mit vielen Blumenkästen und Bänken, von welchen wir den Blick über das Meer schweifen lassen und uns vorstellen, dass am Ende des Wassers der amerikanische Kontinent liegt. Noch schöner wird der Blick auf das Meer bei Sonnenuntergang, mit einem leckeren Eis aus einem der an der Promenade liegenden Cafés. Playa San Juan ist auch ein guter Ausgangspunkt für einen Angeltrip oder eine Walbeobachtungstour. Die Preise sind hier günstiger als in den großen Touristenorten.

8. Roques de Garcia - Felsen für die Ewigkeit

Die Felsen "Roques de Garcia" liegen im zentralen Inneren von Teneriffa, am Fuße des Teide, gleich an der Straße TF- 21. Die imposante Felsformation ragt aus der wüstenhaften Mondlandschaft heraus und braucht sich nicht hinter ähnlichen Landschaften in Arizona oder Nevada zu verstecken. Auf der anderen Straßenseite gibt es ein wunderschön gelegenes Parador Hotel, hier gibt es auch ein Restaurant und man kann die Toiletten benutzen. Am besten parkt Ihr auch gleich am Hotel, da der Parkplatz direkt an den Felsen meist sehr voll und mit Touristenbussen verstopft ist. Am Hotelparkplatz gibt es eine kleine weiße Kapelle, die ein perfektes Fotomotiv in Kombination mit dem sich dahinter erhebenden Gipfel des Teide darstellt. Es gibt verschiedene Wanderwege, die um die Felsen herumführen, und unendliche Möglichkeiten bieten, die Felsen und den Gipfel des Teide aus allen Blickwinkeln zu bestaunen und zu fotografieren. Die Wege sind gut ausgeschildert und je nach Geschmack gibt es Varianten von 10 Minuten bis 2 Stunden Länge. Der längste Weg ist allerdings, so erklärt ein Schild, montags, mittwochs und freitags nicht geöffnet, weil dann - sofern ich die spanischen Erklärungen richtig übersetzt habe - in der Ebene Mufflon Schafe gejagt und geschossen werden. Da wir an einem Montag hier sind, begnügen wir uns mit der 40 minütigen Wanderung, man weiß ja nie, ob man nicht aus der Entfernung mit einem Schaf verwechselt werden könnte.

9. Pico del Teide - auf dem Dach von Teneriffa

Ein Besuch Teneriffas wäre nicht komplett, ohne auf dem Gipfel des Teide gewesen zu sein. Der mit 3.718 Metern höchste Berg Spaniens ist ohnehin unvermeidlich, da von allen Seiten der Insel immer wieder zu sehen. Noch imposanter erscheint der Vulkan, bedenkt man, dass er eigentlich vom Meeresboden aus über 7.500 Meter nach oben ragt und damit einer der höchsten Vulkane der Welt ist. Die Seilbahn hinauf auf den Berg liegt südlich des Gipfels an der TF-21. Da die Seilbahnfahrt auch bei Pauschaltouristen sehr beliebt ist, ist eine Reservierung auch in der Nebensaison zu empfehlen. Die Buchung der bevorzugten Zeit könnt Ihr hier vornehmen. Dort findet ihr auch alle Infos zu Preisen und Öffnungszeiten. Parken ist an der Gondelstation ein echtes Problem, die steile Zufahrtsstraße und die Parkplätze in der Nähe sind immer verstopft, plant etwas Zeit und Geduld ein, bis Ihr einen passenden Platz gefunden habt. Am Fuße der Gondelstation gibt es ein Restaurant, eine Snackbar und ausreichend Toiletten. Die Zeit bis zur gebuchten Gondelfahrt kann also sinnvoll genutzt werden. Ihr solltet ca. 15 Minuten vor der gebuchten Zeit am Gondeleingang sein, dort erhaltet ihr dann nach Nennung des Online Buchungscodes Eure Tickets und werdet vom perfekt organisierten Personal durch verschiedene Warteschlangengitter geleitet, bis ihr in Eurer Gondel seid. Wer unter Klaustrophobie leidet, sollte versuchen, entweder als erster oder als letzter in die Gondel zu gelangen, um einen Platz an einer der Türen zu bekommen, da die Gondeln gnadenlos vollgestopft werden. 

Die Fahrt selbst überwindet in nur acht Minuten die 1.200 Meter zur Bergstation auf 3.555 Meter. Oben angekommen gibt es drei verschiedene Wanderwege. Der Weg Richtung Süden und Westen bietet Blicke auf den alten Vulkankrater "Pico Viejo" und bei klarem Wetter auf die Nachbarinseln La Gomera, El Hierro und La Palma. Der Weg Richtung Norden und Osten eröffnet grandiose Ausblicke auf das Orotava Tal und das Anaga Gebirge. Der dritte Weg, hinauf zum Krater ist nur mit einer speziellen Erlaubnis möglich und sollte bei Interesse rechtzeitig im Voraus reserviert werden. Noch ein Tipp zur "Kleiderordnung": Wie wir alle einmal in der Schule gelernt haben, nimmt die Temperatur pro 100 Meter Höhe ca. 0,6 Grad ab. Strandkleidung und Flip Flops auf dem Gipfel des Teide sind daher keine gute Idee. Wir hatten Glück und erwischten einen wolkenfreien Tag, so dass es selbst in kurzer Hose mit einem Sweatshirt ok war, liegt der Gipfel in den Wolken, sind aber auch eine dicke Jacke und eine Wollmütze im Handgepäck empfehlenswert.

10. Puerto de la Cruz - Malerische Metropole der Nordküste

An der Nordküste gelegen, ist Puerto de la Cruz mit ca. 100.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Teneriffas. Ihr erreicht den Ort über die TF-5 und anschließend über die TF-31 und die TF-312. Parken ist hier gar kein Problem, direkt am Meer, gleich bei der Altstadt, gibt es einen hässlichen aber großen und kostenfreien Parkplatz. Am besten orientiert Ihr Euch an dem von weiten sichtbaren Leuchtturm "Faro de Puerta de la Cruz", der am Rande des Parkplatzes steht. Bevor wir in die Altstadt bummeln, zieht es uns jedoch erstmal ans Meer. Man kann wunderbar oben auf der Kaimauer entlanglaufen. Immer wenn das blau-grüne Wasser auf die Wellenbrecher aus Betonquadern klatscht, spritzt uns die Gischt ins Gesicht. Hier gibt es auch den "Playa Jardin", einen der schönsten schwarzen Vulkanstrände der Insel. Wer es sich gemütlich machen will, kann dort einen Liegestuhl und einen Sonnenschirm mieten. Direkt westlich vom Strand gibt eine besondere Sehenswürdigkeit zu bestaunen. Hunderte aus schwarzen Steinen aufgetürmte Steinhaufen bilden ein Labyrinth aus unterschiedlich großen Pyramiden - und vor dem aufschäumenden Meer ein tolles Fotomotiv. Die Steine sind nicht befestigt und liegen nur lose aufeinander. Alle denen die Stadt gefällt, sollten einen Stein hinzufügen, um sicherzustellen, wieder nach hier zurückzukehren… 

Über den Parkplatz gelangen wir zurück in die Altstadt. Wir laufen durch das pittoreske, historische Fischerviertel "La Ranilla", mit seinen vielen bunten und schiefen Häuschen. Ein Haus fällt uns besonders auf - es ist tatsächlich völlig mit gehäkelten, bunten Lappen eingehüllt. Wenn nicht hier im Fischerviertel Fisch essen, wo dann? Im Restaurant "La Taquita de Min" sind wir erst etwas skeptisch: Die in großen Lettern an der Wand angebrachte Speisekarte ist auf Deutsch und deutet nicht auf authentische Kanarische Küche hin. Aber wir werden positiv überrascht: der besten Sardinen und die besten Calamari, die wir auf Teneriffa hatten - nur leider gab es meinen geliebten Thunfisch nicht. Gestärkt vom Essen erreichen wir den großen zentralen Platz der Altstadt, den "Plaza del Charco", hier ist ganz schön was los, viele Touristen, Cafés und Bars. An den Souvenirständen wird Weihnachtsdeko, untermalt mit passender Musik, verkauft. Wir ziehen weiter durch die Fußgängerzone der "Calle Quintana", hinauf zur kleinen aber sehr schönen Kirche mit dem klingenden Namen" Nuestra Senora de la Pena de Francia". Auf dem kleinen Platz vor der Kirche ist zum Glück weniger Rummel. Wir entdecken am Rande des Platzes das "Ebano Café" mit einer tollen Retro Atmosphäre und gönnen uns einen "Café Corto" im Glas.

11. Tagesausflug nach La Gomera

Touristen, denen Teneriffa zu touristisch ist, behaupten, das Schönste an Teneriffa sei die Fähre nach La Gomera. In 45 Minuten gelangt man bequem ab Los Christianos auf die kleine Nachbarinsel. Wir selbst haben es zwar nicht auf die grüne Insel der Wanderer, Naturliebhaber und Althippies geschafft, konnten aber vom Balkon unseres Hotels an der Westküste beobachten, dass die Sonne wohl auch ein Fan von La Gomera ist, geht sie doch jeden Abend hinter ihr unter und taucht die Insel in wundervolle Rottöne. Da wir aber während unseres Kurzurlaubs auch die schönen Seiten von Teneriffa - ohne sonnenverbrannte Touristen in weißen Socken- gefunden haben, genießen wir den Sonnenuntergang ohne Neid und gönnen der Sonne das Vergnügen. 


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Kommentare: 2
  • #1

    Markus (Samstag, 18 November 2017 11:59)

    Hi Andreas,

    vielen Dank für den sehr ausführlichen Beitrag! Wir werden auch demnächst nach Teneriffa fliegen.

    Hab bisher auch wenig mit Teneriffa in Verbindung gebracht aber das wird sich ja nun bald ändern. Vielleicht hatte ich genau wie Du auch einfach nur ein falsches Bild im Kopf.

    Freue mich auf jeden Fall schon auf den Urlaub und werde ein paar Deiner Tipps mit auf unsere Liste schreiben :-)

    Viele Grüße,

    Markus

  • #2

    Andreas (Sonntag, 19 November 2017 10:16)

    Hallo Markus, schön, dass ich Dir ein paar Reisetipps mit auf den Weg geben kann. Wünsche Euch einen tollen Urlaub auf Teneriffa und bin schon gespannt auf Deinen Bericht (sicher in der Facebook Gruppe zu finden?), viele Grüße, der Travel Bloke